Sündenfall, Zufall, Geburt, Katastrophe und die "alte" und "neue" Ordnung in Heinrich von Kleists "Michael Kohlhaas"
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
361 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638054607
Ein Blick auf sein Gesamtwerk lässt erkennen, dass Kleist ein umfangreiches Repertoire von Motiven, Stilmitteln und Metaphern verwendet, von denen zahlreiche stets nicht nur in einem Werk zu finden sind. Elemente wie katastrophale, existentielle Zusammenstürze, metaphorische Sündenfälle und Geburten, außerordentliche Zufälle oder das Spiel mit dem Spannungsverhältnis zwischen "alten" und "neuen" Ordnungen ziehen sich wie rote Fäden durch das gesamte Oeuvre Kleists und tauchen in seinen Schriften immer wieder auf.
Ohne die gängigen Themen der Kohlhaas-Forschung aus den Augen zu verlieren, wird in der vorliegenden Arbeit versucht, die Novelle über den selbsternannten Rächer auf einige wichtige Kleistsche Grundmotive hin zu durchleuchten. Untersucht wird der "Michael Kohlhaas" vor allem im Hinblick auf die von Kleist bevorzugten Motive des Sündenfalls, des Zufalls, der Geburt und der Katastrophe. Ein besonderes Augenmerk soll außerdem auf den Gegensatz zwischen einer "alten" und einer "neuen" Ordnung gelegt werden, der ja ebenfalls eine Rolle in anderen Kleist-Werken spielt.
Dazu wird zunächst ein kurzer Überblick über die genannten Motive und ihr Auftauchen in Kleists Werk gegeben werden, wobei dies natürlich nur beispielhaft und unvollständig erfolgen kann.
Im Anschluss wird die Erzählung vom Michael Kohlhaas im Detail auf die einzelnen oben benannten Motive untersucht werden, um eine Aussage darüber treffen zu können, inwieweit diese Kleist-typischen Motive auch in dieser Novelle eine Rolle spielen, und in welchem Umfang sie interagieren.
Neben dem Rückgriff auf die bestehende Forschungsliteratur wird in großem Maße der Text selbst untersucht.
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