Der Richter und sein Henker

Der Richter und sein Henker

eBook

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.
Hörbuch

Hörbuch

16,95 €

Der Richter und sein Henker

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 8,00 €
eBook

eBook

ab 5,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 16,95 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

39378

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.06.2012

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

39378

Erscheinungsdatum

26.06.2012

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1463 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257600599

Weitere Bände von Königs Erläuterungen

Das meinen unsere Kund*innen

4.1

16 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

Dürrenmatt, Der Richter und sein Henker

Bewertung aus Effretikon am 10.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein ausgezeichnet entwickelter und geschriebener, immer wieder gern gelesener Klassiker.

Dürrenmatt, Der Richter und sein Henker

Bewertung aus Effretikon am 10.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein ausgezeichnet entwickelter und geschriebener, immer wieder gern gelesener Klassiker.

Ein literarischer Krimi

Bewertung am 10.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Als Krimi- und Dürrenmattfan war dieses Buch für mich ein Muss, obwohl ich es weder als Pflichtlektüre in der Schule lesen musste, noch Literatur studiert habe. Da ich von Dürrenmatt vor allem Dramen kannte, wusste ich nicht, was mich hier erwartet und auch nach der Lektüre ist die Literaturgattung für mich schwer einzuordnen (irgendwas zwischen Novelle und Krimi), die literarische Qualität des Buches ist mir dafür umso klarer. Ein kleiner Ort in der Schweiz. Ein Polizist wird in seinem Auto ermordet aufgefunden. Er trägt schicke Kleidung und scheint sich in nobler Gesellschaft befunden zu haben, eher er ermordet wurde. Diesen Hinweis benutzt Kommissar Bärlach, um den Fall aufzuklären. Doch: auf eine überraschende Wendung folgt die nächste. Das letzte Drittel der Geschichte ist besonders rasant und es ist eine große Freude, sich die kunstvoll verstrickten Zusammenhänge nach und nach von Friedrich Dürrenmatt aufdecken zu lassen. Auf deutsche Leser wirken manche Wörter oder Schreibweisen ein wenig eigenartig; das liegt weniger am Alter des "Kriminalromans", als an der Tatsache, dass Dürrenmatt selbst Schweizer war und die in der Schweiz spielende Geschichte so authentischer und für die Schweizer zu sowas wie einem "Heimatkrimi" wird. Die Charaktere haben volkstümlichen Charakter und es werden Berner Eigenheiten aufs Korn genommen. Als Deutscher ohne besonderes Hintergrundwissen zur Schweiz ist das nicht ganz so einfach nachzuvollziehen. Ich befürchte, dass wir so von der künstlerisch eingesetzten Ironie nur einen Teil verstehen. Im Anhang des Buches finden sich, was ich als besonderes Goodie empfinde, originale Rezensionen zu dem Kriminalroman aus Zeitungen der Jahre 1952-54. Dahinter finden sich mehrere Aufsätze, die sich ebenfalls mit diesem Werk Dürrenmatts beschäftigen. Beides fand ich sehr interessant, zum einen um die Wirkung in der damaligen Zeit nachzuvollziehen und zum anderen, weil die darin enthaltenen Details zum größeren Verständnis der Lektüre beigetragen haben und ein paar einer wirrer, abstrakten Gedanken bzw. Ahnungen durch präzise, fachmännische Worte durch die zeitgenössischen Rezensenten auf den Punkt gebracht wurden. Die dramatischen Effekte und das Absurde- was sich beides in klassischen Kriminalromanen normalerweise nicht findet - sind mir durchaus aufgefallen, aber dadurch, dass ich es als Freizeitlektüre gelesen und nicht großartig darüber sinniert habe, wäre mir beinahe abhanden gekommen, was einer der alten Rezensenten treffend anmerkt: "[...] ein Bild unserer Zeit, die jedes Ethos einem ins Absurde gesteigerten Nützlichkeitsdenken und -handeln unterordnet." Ich denke, daran zeigt sich auch, was Dürrenmatts Kriminalroman von klassischen Vertretern dieser Gattung unterscheidet: Er kritisiert, v.a. im Gewand des Absurden, er bringt dramaturgische Effekteund philosophische Ansätze und er versucht, den Umständen der damaligen Zeit geschuldet, aus dem Kriminalroman (der damals literarisch wenig angesehen war) ein literarisch hohes Gut zu schaffen - was auf der anderen Seite zu wenig glaubhaften Handlungen führt, verglichen mit "echten" Kriminalromanen. Dieses Buch ist aus literarischer Sicht großartig und, obwohl es kein Drama ist, ein "klassischer Dürrenmatt". Aber, obwohl ein abgehalfterter, kranker Kommissar die Hauptrolle spielt, es Tote, Mörder und ein komplexes Verbrechen sowie eine intelligente Aufklärung gibt, ist es nicht das, was man sich normalerweise unter einem Kriminalroman vorstellt. Wer nur an "normalen" Krimis interessiert ist, der sollte die Finger von diesem Buch lassen, denn es würde die Erwartungen njcht erfüllen. Wer aber an Dürrenmatt und der hohen Kunst der Literatur interessiert ist, der wird seine Freude an diesem Kunstwerk haben. Normalerweise ändere ich am Tolino das vom Verlag vorgegebene Layout von Schriftart und -größe etc., doch bei diesem Buch ist es sogar ohne Änderung recht angenehm. Wer nach dieser Lektüre auf den Geschmack von Schweizer Krimis gekommen ist, dem seien die Bücher von Friedrich Glauser empfohlen. Diese bzw. deren Hauptcharakter gaben wohl auch die Vorlage für Dürrenmatts Kommissar Bärlach. Weitere "Kriminalromane" von Friedrich Dürrenmatt sind: Der Verdacht (Nachfolgeband zu "Der Richter und sein Henker"), Das Versprechen, Justiz, Der Pensionierte. Alle ebenfalls beim Diogenes Verlag erschienen.

Ein literarischer Krimi

Bewertung am 10.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Als Krimi- und Dürrenmattfan war dieses Buch für mich ein Muss, obwohl ich es weder als Pflichtlektüre in der Schule lesen musste, noch Literatur studiert habe. Da ich von Dürrenmatt vor allem Dramen kannte, wusste ich nicht, was mich hier erwartet und auch nach der Lektüre ist die Literaturgattung für mich schwer einzuordnen (irgendwas zwischen Novelle und Krimi), die literarische Qualität des Buches ist mir dafür umso klarer. Ein kleiner Ort in der Schweiz. Ein Polizist wird in seinem Auto ermordet aufgefunden. Er trägt schicke Kleidung und scheint sich in nobler Gesellschaft befunden zu haben, eher er ermordet wurde. Diesen Hinweis benutzt Kommissar Bärlach, um den Fall aufzuklären. Doch: auf eine überraschende Wendung folgt die nächste. Das letzte Drittel der Geschichte ist besonders rasant und es ist eine große Freude, sich die kunstvoll verstrickten Zusammenhänge nach und nach von Friedrich Dürrenmatt aufdecken zu lassen. Auf deutsche Leser wirken manche Wörter oder Schreibweisen ein wenig eigenartig; das liegt weniger am Alter des "Kriminalromans", als an der Tatsache, dass Dürrenmatt selbst Schweizer war und die in der Schweiz spielende Geschichte so authentischer und für die Schweizer zu sowas wie einem "Heimatkrimi" wird. Die Charaktere haben volkstümlichen Charakter und es werden Berner Eigenheiten aufs Korn genommen. Als Deutscher ohne besonderes Hintergrundwissen zur Schweiz ist das nicht ganz so einfach nachzuvollziehen. Ich befürchte, dass wir so von der künstlerisch eingesetzten Ironie nur einen Teil verstehen. Im Anhang des Buches finden sich, was ich als besonderes Goodie empfinde, originale Rezensionen zu dem Kriminalroman aus Zeitungen der Jahre 1952-54. Dahinter finden sich mehrere Aufsätze, die sich ebenfalls mit diesem Werk Dürrenmatts beschäftigen. Beides fand ich sehr interessant, zum einen um die Wirkung in der damaligen Zeit nachzuvollziehen und zum anderen, weil die darin enthaltenen Details zum größeren Verständnis der Lektüre beigetragen haben und ein paar einer wirrer, abstrakten Gedanken bzw. Ahnungen durch präzise, fachmännische Worte durch die zeitgenössischen Rezensenten auf den Punkt gebracht wurden. Die dramatischen Effekte und das Absurde- was sich beides in klassischen Kriminalromanen normalerweise nicht findet - sind mir durchaus aufgefallen, aber dadurch, dass ich es als Freizeitlektüre gelesen und nicht großartig darüber sinniert habe, wäre mir beinahe abhanden gekommen, was einer der alten Rezensenten treffend anmerkt: "[...] ein Bild unserer Zeit, die jedes Ethos einem ins Absurde gesteigerten Nützlichkeitsdenken und -handeln unterordnet." Ich denke, daran zeigt sich auch, was Dürrenmatts Kriminalroman von klassischen Vertretern dieser Gattung unterscheidet: Er kritisiert, v.a. im Gewand des Absurden, er bringt dramaturgische Effekteund philosophische Ansätze und er versucht, den Umständen der damaligen Zeit geschuldet, aus dem Kriminalroman (der damals literarisch wenig angesehen war) ein literarisch hohes Gut zu schaffen - was auf der anderen Seite zu wenig glaubhaften Handlungen führt, verglichen mit "echten" Kriminalromanen. Dieses Buch ist aus literarischer Sicht großartig und, obwohl es kein Drama ist, ein "klassischer Dürrenmatt". Aber, obwohl ein abgehalfterter, kranker Kommissar die Hauptrolle spielt, es Tote, Mörder und ein komplexes Verbrechen sowie eine intelligente Aufklärung gibt, ist es nicht das, was man sich normalerweise unter einem Kriminalroman vorstellt. Wer nur an "normalen" Krimis interessiert ist, der sollte die Finger von diesem Buch lassen, denn es würde die Erwartungen njcht erfüllen. Wer aber an Dürrenmatt und der hohen Kunst der Literatur interessiert ist, der wird seine Freude an diesem Kunstwerk haben. Normalerweise ändere ich am Tolino das vom Verlag vorgegebene Layout von Schriftart und -größe etc., doch bei diesem Buch ist es sogar ohne Änderung recht angenehm. Wer nach dieser Lektüre auf den Geschmack von Schweizer Krimis gekommen ist, dem seien die Bücher von Friedrich Glauser empfohlen. Diese bzw. deren Hauptcharakter gaben wohl auch die Vorlage für Dürrenmatts Kommissar Bärlach. Weitere "Kriminalromane" von Friedrich Dürrenmatt sind: Der Verdacht (Nachfolgeband zu "Der Richter und sein Henker"), Das Versprechen, Justiz, Der Pensionierte. Alle ebenfalls beim Diogenes Verlag erschienen.

Unsere Kund*innen meinen

Der Richter und sein Henker

von Friedrich Dürrenmatt

4.1

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Der Richter und sein Henker