Produktbild: Genealogie als Kritik
Band 59

Genealogie als Kritik Geschichte und Theorie des Subjekts nach Nietzsche und Foucault

Aus der Reihe Theorie und Gesellschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.02.2007

Verlag

Campus Verlag Digital

Seitenzahl

383 (Printausgabe)

Dateigröße

3921 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593402833

Beschreibung

Zitat

04.07.2007, Frankfurter Rundschau
Mit Blick zurück nach vorne denken
"Glasklar, in der Sache hart, doch ohne modische Übertreibungen macht Saar das genealogische Denken sozialphilosophisch anschlussfähig."

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05.02.2007

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Campus Verlag Digital

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1. Auflage

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Deutsch

EAN

9783593402833

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  • Produktbild: Genealogie als Kritik
  • Inhalt
    Einleitung: Geschichte und Kritik
    Das Problem der Genealogie9
    1.Geschichte und Leben beim frühen Nietzsche23
    1.1.Das Bewusstsein der Geschichtlichkeit24
    Geschichte und "Gesundheit" 26 - Die drei Formen der lebensdienlichen Historie 28
    1.2.Bildung und Leben31
    Erziehung und Perfektion 33 - Die Ambivalenz des Historischen 35 2.Nietzsches historische Moralkritik39
    2.1.Das genealogische Programm41
    2.2.Die Politik der moralischen Sprache47
    Die Deutungsmacht der "Priester" und das kreative Ressentiment 49
    "Züchtung" und Steigerung 53 - Historisch-politische Fiktionen 58
    2.3.Bewusstsein und Gewissen60
    Die Naturgeschichte des Versprechens und der Verantwortung 60 - Genealogische Methodologie 65 - Der Ursprung des schlechten Gewissens 70 - Auflösung des zivilisatorischen Scheins 73
    2.4.Selbstbild und Norm75
    Asketische Typen: Philosoph, Priester, Wissenschaftler 78 - Die Zukunft der Kultur und der Natur des Menschen 87 - Methodische Fiktion und virtuelle Geschichte 92
    3.Die Elemente des genealogischen Verfahrens:
    Subjekt, Macht, Form97
    3.1.Vom transzendentalen Subjekt zur Praxeologie des Selbst98
    Die Umwertung des Subjektbegriffs 99 - Praktische Subjektivität 103 Urgeschichte und Sozialgeschichte der Subjektivität 105
    3.2.Der "Wille zur Macht" und das Herrschaftsmodell
    "alles Geschehens"107
    Der Begriff des Willens und die Psychologie des "Willens zur Macht" 109
    Ein dreifacher Machtbegriff 112 - In der Hand der Starken: reale Macht 117
    Im Netz der Priester: symbolische Macht 119 - Im Bann eines Ideals: imagi-
    näre Macht 122 - Nietzsches Macht- und Selbstkritik und der genealogische Imperativ 125
    3.3.Die genealogische Form: Drastik und Rhetorik130
    "Starke" vs. "Schwache": soziale Typologisierung 132 - "Urszenen": Personalisierung und Hyperkonkretion 135 - Starre Systeme: Anonymisierung und Epochalisierung 137 - Adresse und Implikation: das Subjekt als Objekt 138
    Genealogischer Stil: eine Kunst der Übertreibung 139
    3.4.Nietzsches genealogische Methode: Deutungsalternativen142
    Genealogie als ideologiekritische Begriffsanalyse (Geuss) 143 - Genealogie als Subversion (MacIntyre) 147 - Genealogie als Rechtfertigung (Williams) 149
    Kritik des Selbst in der sozialen Ordnung 153 4.Foucaults Historisierung des Wissens159
    4.1.Von der Psychologie zur Geschichte des Wahnsinns162
    Das Andere der Vernunft 166 - Nietzsche in Frankreich, 1950-1970 169
    4.2.Die Ordnung der Wörter und der Dinge172
    Historisch-epistemologische Kritik der Subjektivität 176 - Autorschaft und Subjektposition 181 - Archäologie und Kritik 183 5.Macht und Subjektivierung187
    5.1.Foucaults Genealogiebegriff188
    Kant und die Begriffe "Archäologie" und "Genealogie" 189 - Deleuze über Genealogie 193 - Die Ordnung des Diskurses und die Geschichte 195 - In
    der Maske Nietzsches 198 - Terminologische Varianzen 202
    5.2.Die Analytik der Macht204
    Relationalität der Macht 206 - Intentionalität und strategischer Charakter
    der Macht 211 - Produktivität der Macht I: Materialität und Körper 213
    Produktivität der Macht II: Wissen und Wahrheit 217 - Produktivität
    der Macht III: "Seele" und Subjekt 220
    5.3.Geschichte und Geschichtlichkeit der Macht224
    Eine historische Typologie der Macht: souveräne Macht und Bio-Macht 226
    Seelenführung und Regierung: Pastoralmacht und Gouvernementalität 229
    Exkurs: Die Machtanalytik in der Geschichte der Machttheorien234 6.Selbstkonstitution247
    6.1.Subjekt und Ethik beim späten Foucault251
    Kategorien moralischer Subjektivität 253 - Selbstsorge und Selbstkultur 257
    Geschichte der Sexualität als Subjektgeschichte 262 - Lebenskunst, Lebenstechnik, Lebensform 270
    6.2.Das politische Selbst275
    Macht und Freiheit 277 - Herrschaft, Widerstand und "Aufklärung" 282
    6.3.Fiktionale Kritik des Selbst286 7.Genealogie als Kritik293
    7.1.Nietzsche und Foucault: Genealogische Alternativen295
    Geschichtlichkeit 297 - Macht und Psyche 299 - Subjekttheorie 301
    Transformation 302 - Stilistik 305 - Selbst-Kritik 308
    7.2.Genealogie und die Formen der Gesellschaftskritik310
    Kritikbegriffe 311 - Beschreiben und Verändern 314
    7.3.Das Selbst der Kritik: Konstruktion und Konstitution319
    Sozialer Konstruktivismus des Subjekts 320 - Inszenierung der Subjektivierung 324 - Die Logik der Komplizität 330
    7.4.Schluss: Politik des Selbst334
    "Führungen": politische Ordnungen 336 - "Selbstführungen": politische Selbstverhältnisse 340 - Interpretieren und Existieren 343
    Literatur347
    Danksagung377
    Personenregister379