Das ökonomisch geprägte Subjekt in "Alles was zählt" Textanalyse unter Berücksichtigung der Theorien zum regierbaren Menschen von Weiskopf und Bröckling
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- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.09.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-49084-5
Scherf stellt, nachdem er die Literatur der Vor- und Zwischenkriegsjahre analysiert hat, angesichts der Lage von 1992 nur noch eine rhetorische Frage:
"Überrascht es noch, wenn auch nach 1945 die ökonomische Wirklichkeit, Ökonomik systematisch nicht im deutschsprachigen Raum auftaucht?"
Mag diese enttäuschende Feststellung anfangs der neunziger Jahre noch zugetroffen haben, so hat sich das Bild mittlerweile doch etwas gewandelt. Die Thematik der Ökonomie scheint interessanter geworden zu sein, und immer mehr Autoren binden sie als literarisches Motiv in ihre Werke ein. Die Technisierung der Arbeitswelt und die veränderten Lebensbedingungen werden Thema der Literatur. So sind in den letzten Jahren unter anderem Werke wie "Top Dogs", "Alles was zählt", "Ego" oder "Wenn wir sterben" erschienen. Das gestiegene Interesse an der Ökonomie kann zum Teil dadurch erklärt werden, dass eine "Zeit der Ökonomen" angebrochen ist, in der sich die einzelnen Menschen immer mehr als Marktteilnehmer wahrnehmen. Das Thema "Ökonomie" erfährt ein größeres Interesse als noch vor einigen Jahren, was sich auch in der Literatur niederschlägt.
Dass das ökonomische Denken dabei allerdings zur "universelle[n] Theorie zur Erklärung des Rechts, der Gerechtigkeit, der Demokratie [und] der Ethik" geworden ist, wie Blum verkündet, erscheint dann doch etwas überzogen.
Interessant und untersuchenswert ist in diesem Kontext jedoch, wie die Autoren bei der Beschreibung der Ökonomie vorgehen und inwiefern sie die aktuellen ökonomischen Theorien berücksichtigen. Im Folgenden soll untersucht werden, ob die Anwendung von ökonomischen Theorien wie die von Weiskopf oder Bröckling zu sinnvollen Resultaten führen kann und wie der Autor Oswald versucht, die Figuren in "Alles was zählt" als ökonomisch geprägte Subjekte darzustellen.
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