Bedeutungsgewinn der (vorläufigen) Eigenverwaltung als Sanierungsinstrument Ein Widerspruch zu den Erkenntnissen der Insolvenzursachenforschung?
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Sprache:Deutsch
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.09.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
152 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-49039-5
Die Untersuchung beschränkt sich ausschließlich auf Unternehmensinsolvenzen und betrachtet keine Verbraucherinsolvenzen. Die Eigenverwaltung wird dabei im Hinblick auf die Gesetzesänderungen zur Erleichterung der Unternehmenssanierung beleuchtet und es werden ausschließlich ausgewählte Problemfelder der
270, 270a und 270b InsO, analysiert. Die nachfolgende Insolvenzursachenforschung ist auf die meist anzutreffenden Ansätze innerhalb der Forschung begrenzt.
Die Arbeit ist neben der Einleitung in fünf weitere Kapitel untergliedert. Im zweiten Kapitel "Theoretische Grundlagen und konzeptioneller Rahmen" werden zunächst notwendige Begrifflichkeiten definiert. Auf dieser Basis wird auf Unternehmenskrisen als Vorboten von Insolvenzen Bezug genommen, Sanierungskonzepte zur Krisenbewältigung näher beleuchtet und das Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen vorgestellt. Darauf aufbauend wird im dritten Kapitel die Eigenverwaltung als Verfahrensform der Insolvenz beleuchtet. Es wird die Grundstruktur aufgezeigt, das vorläufige Eröffnungsverfahren nach
270a InsO und das sog. Schutzschirmverfahren nach
270b InsO näher analysiert. Dabei werden die durch das Gesetz entstandenen Problemfelder herausgearbeitet und diskutiert. Schließlich wird auf die vorläufige Eigenverwaltung als Sanierungsinstrument eingegangen und ein Zwischenergebnis abgeleitet. Nachfolgend wird im vierten Kapitel der aktuelle Erkenntnisstand der Insolvenzursachenforschung untersucht. Es werden sowohl theoretische Ansätze als auch empirische Untersuchungen erörtert und somit wichtige Ergebnisse der Gründe von Unternehmensinsolvenzen vorgestellt. Abschließend wird ein kurzes Zwischenfazit präsentiert. Danach wird im fünften Kapitel die Frage beantwortet und detailliert analysiert, ob die Stärkung der Eigenverwaltung und somit des Insolvenzschuldners einen Widerspruch zu den Ergebnissen der Insolvenzursachenforschung darstellt. Schließlich folgt im letzten Kapitel eine Schlussbetrachtung der Ergebnisse und es wird auf weitere Forschungsaspekte hingewiesen.
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