Die Konflikttheorien von Karl Marx und Sigmund Freud
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.08.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
431 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656255420
Sowohl Sigmund Freud, als auch Karl Marx und Friedrich Engels haben in Ihren jeweiligen Forschungsgebieten oder Interessenssphären revolutionäre Veränderungen bewirkt. Obgleich ihre Theorien oder Erkenntnisse mittlerweile teils wissenschaftlich oder durch den Lauf der Geschichte relativiert wurden, haben sie noch immer Einfluss auf unser politisches Alltagsgeschehen beziehungsweise auf gängige Praktiken in der psychologischen Forschung und Praxis. So ist der Sozialismus oder Kommunismus auch nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes noch immer keine "ausgestorbene" politische Strömung. Beispiele hierfür können etwa der ausgebliebene Systemwechsel auf Kuba, die politische Kontinuität des Regimes Nordkoreas oder in Teilaspekten auch die Gründung einer neuen Linkspartei in der BRD sein. Auch die Freud¿sche Psychoanalyse wird noch immer gelehrt und zu therapeutischen Zwecken angewendet. Die Erkenntnisse Freuds zur Sozialisation des Menschen, zur Sublimierung von Trieben und zur Traumdeutung erfahren in der Tiefenpsychologie noch immer einen hohen Stellenwert. Dieses Essay entstand im Rahmen des Seminars "Sozialwissenschaftliche
Konflikttheorien", dass interdisziplinäre und einführende Einblicke in verschiedenste theoretische Entwürfe zu Entstehung und Verlauf von Konflikten ermöglichte. Unter Berücksichtigung der oben angeführten Tatsachen und vor dem Hintergrund der gegebenen Themenauswahl, habe ich mich daher bewußt zum Vergleich des Freudschen und des Konfliktbegriffes Marxens und Engels¿, namentlich des Unbehagens des Menschen in der Kultur und des Klassenkampfes, entschieden. Weiterhin soll auch auf die Schlussfolgerungen eingegangen werden, zu denen Freud, Marx und Engels bezüglich des Individuums gekommen sind.
Abschließend möchte ich Partei für eine der beiden Argumentationsformen
ergreifen, beziehungsweise abwägen, welche auf mich stichhaltiger und strigenter
wirken. Hierbei muss vorab eingestanden werden, dass ich mich lediglich mit
Teilaspekten des gesamten Werkes der Autoren beschäftigt habe.
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