Besser als ihr Ruf?! Analysen zur sozialen Integration bildungserfolgreicher Jugendlicher mit Migrationshintergrund
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
50 (Printausgabe)
Dateigröße
1027 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656056263
Kapitel 3 befasst sich mit dem Hauptteil der Analyse der vorliegenden Arbeit. Zunächst soll im ersten Abschnitt die aktuelle Datenlage der türkischen Studierenden in Deutschland dargestellt werden. Abschnitt zwei beschäftigt sich dann mit Forschungsansätzen aus der Bildungsforschung. Hier wird der Frage nachgegangen, welche Ausgangslagen zur Analyse der Bildungssituation von Migranten verfolgt und ob dabei mögliche Perspektiven unbeachtet gelassen werden. In der theoretischen Deutung werden daher zum einen aktuelle Forschungsansätze und zum anderen die Kulturtheorie von Pierre Bourdieu vorgestellt, um eine defizitorientierte Perspektive der Bildungsforschung darzulegen. Davon ausgehend wird der Sozialkapitalansatz vorgestellt, der die Ressourcen der Migranten zum Vorschein bringt und damit einen Perspektivwechsel ermöglicht. Hier ist zu bemerken, dass dieser Abschnitt der Dissertation von Ulrich Raiser zugrunde liegt. Raiser hat sich im Rahmen seiner Untersuchung mit der Frage der bildungserfolgreichen Jugendlichen mit türkischem oder griechischem Migrationshintergrund beschäftigt. Sein Versuch war dem Phänomen des Erfolgs von Menschen aus der bildungsfernen Schicht, sprich Arbeiterklasse, gewidmet. Daher stellt seine Arbeit ein wesentliches Fundament für die vorliegende Analyse dar.
Kapitel 3 endet mit der Vorstellung von zwei Typen, die dem Ansatz des Sozialkapitals zugrunde liegen und damit dessen Richtigkeit verifizieren.
Zuletzt soll in Kapitel 4 ein kurzer Exkurs stattfinden, der die aktuelle Situation und Einstellungen türkischer Studierender darlegt. Darauf aufbauend werden ihre Ressourcen und Potenziale im Hinblick auf die Integrationsproblematik und dessen Relevanz für die Gesamtgesellschaft betrachtet. Mit dem Hinweis auf die in Kapitel 2 vorgestellten Studien wird dies anhand eines Integrationsindikators beispielhaft demonstriert.
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