Mit Psychodrama Verhaltensproblemen von Kindern kreativ begegnen
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.04.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
94 (Printausgabe)
Dateigröße
1709 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640596621
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass das Psychodrama ursprünglich in der Erwachsenentherapie eingesetzt wurde, zwischenzeitlich jedoch vielfach modifiziert wurde und dadurch auch Anwendungskonzepte im pädagogischen Bereich (Kinderpsychodrama) entwickelt wurden. Hierzu gehören u. a. psychodramatische Gruppenspiele für offene und geschlossene Gruppen, sowie Handpuppenspiele für die Einzelarbeit mit Kindern.
Psychodrama ist eine Methode, die über die Erfahrung gelehrt wird. Eine praxisorientierte Weiterbildung ist daher erforderlich.
Die pädagogische Praxis ist vielfachen Herausforderungen ausgesetzt. Der Einsatz psychodramatischer Methoden kann erzieherisch Handelnde bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen. Diese Arbeit soll dazu anregen den pädagogischen Alltag kreativ zu gestalten und den Anteil positiver Erfahrungen zwischen Pädagogen und Kindern zu erhöhen.
Psychodrama ist viel mehr als eine Methode. Es ist eine Weltanschauung, eine Philosophie. Die hier vorliegende Arbeit beschränkt sich nicht auf Kinder mit speziellen Bedürfnissen, Belastungen und Störungen. Auf Belastungsfaktoren im psychomedizinischen Sinn werde ich in dieser Arbeit nicht vertieft eingehen, da diese eine intensiv-therapeutische Behandlung benötigen, welche der pädagogische Alltag nicht gewährleisten kann. Diese Arbeit will vielmehr die Selbstreflexion von Pädagogen anregen und einen ganzheitlichen Blick auf die Lebenswirklichkeit von Kindern werfen.
Das Psychodrama als Methode hat "Heilung aus der Begegnung" als Ziel. Gesunde und Belastete begegnen sich unweigerlich und das Psychodrama gestaltet diese Begegnung heilsam. In pädagogischen Institutionen kann somit die "gesunde Basis" mittels Psychodrama die Gesamtheit stärken und die Kinder in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung fördern. Die Prognose belasteter Gruppenmitglieder sich gesellschaftlich selbstständig handlungsfähig zu entwickeln wird dadurch verbessert.
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