Die widergöttlichen Mächte in der Johannesoffenbarung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.06.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
167 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638282819
Das Neue Testament hat eine differenzierte Vorstellung eines Gegenspielers Gottes. Er ist der Versucher Jesu, um so gegen Gott zu arbeiten und seinen Heilsplan zu verhindern (vgl. Mt 4,1-11 und Lk 4,1-13), zugleich aber auch Beelzebul, der ",Herrscher der Dämonen'" (etwa in den Vorwürfen der Schriftgelehrten zu den exorzistischen Taten Jesu). Im antiken Judentum ist der Gottesfeind "Inbegriff des Bösen" , der die Sünde verursacht. Die johanneischen Schriften, zu denen eben auch die Johannesapokalypse gehört, auch wenn der Verfasser nicht zwangsläufig mit dem des Johannesevangeliums oder der Johannesbriefe gleichzusetzen ist, zeichnen ein dualistisches Weltbild in dem die widergöttlichen Mächte ihre stärkste Entfaltung haben.
In der Johannesapokalypse sind widergöttliche Mächte ein herausragendes Motiv, die das ganze Buch hindurch immer wieder erwähnt werden. Die Stellen, an denen sie auftauchen, werden im Folgenden untersucht. Dabei wird das Tier aus dem Abgrund, die himmlische Frau und der Drache, das Tier aus dem Meer, das Tier vom Lande sowie die Hure Babylon Gegenstand der Untersuchung sein.
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