Die Rolle des Militärgouverneurs Lucius D. Clay in der Anfangsphase der Berlin-Krise 1948
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
431 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638205009
setzte eine Zäsur in der Zusammenarbeit der vier Besatzungsmächte in Deutschland. Eine der
wichtigsten Figuren dieser Zeit war der amerikanische Militärgouverneur General Lucius D.
Clay. Um seine Politik in der Zeit vom Beginn der Londoner Sechsmächtekonferenz bis zum
Start der Luftbrücke nachzuvollziehen und ihre Bedeutung zu verstehen, versucht der
Verfasser folgende Fragen zu beantworten:
Welche Vorstellungen hatte Clay von einem Deutschland nach der amerikanischen
Besatzungszeit?
Welchen Hindernissen sah sich Clay bei der Umsetzung der amerikanischen
Besatzungspolitik immer wieder ausgesetzt?
Warum war eine gemeinsame, alliierte Währungsreform für den Raum Berlin aus Clays Sicht
nicht möglich gewesen?
Woran scheiterten Clays Pläne die Blockade gewaltsam zu durchbrechen?
Die Bearbeitung des Themas und die Beantwortung dieser Fragen wird sich vor allem auf die
Quellen stützen, die von General Lucius D. Clay selbst verfasst und veröffentlicht wurden,
um jedoch einer subjektiven Bearbeitung vorzubeugen, hat der Verfasser auch Quellen
anderer Historiker gesichtet, hierbei allerdings festgestellt, dass die Literaturlage zu diesem
Thema sehr einseitig ist. So wurden die Politik der westlichen Alliierten und die Reaktion der
damaligen Sowjetunion nur an Hand westlicher Archivdaten ausgewertet, eine Bearbeitung
auf Grundlage der russischen Archivdaten steht bis heute aus.
Bei der Darstellung der Geschehnisse war der Verfasser bemüht chronologisch vorzugehen
und von den Ursachen der Krise ausgehend den Ablauf bis zur Anfangsphase des
Krisenmanagements zu kommen. Da jedoch die Währungsreform Ursache und Auslöser
zugleich ist, wird die chronologische Abfolge an dieser Stelle durchbrochen.
Ferner erhebt diese Arbeit keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit, da zum einen der
Umfang sehr begrenzt ist und zum anderen die Ereignisse vor allem aus der Sicht des
Generals Clay betrachtet werden, und diese deshalb nur in Ausschnitten betrachtet werden.
Es bleibt noch zu sagen, dass ein Teil der Literatur in englischer Sprache vorliegt und der
Verfasser indirekte Wiedergabe des Inhalts dieser Werke auf Grundlage seines eigenen
Kenntnisstandes der Sprache übersetzt hat.
Des Weiteren wird die Arbeit in der neuen, deutschen Rechtschreibung verfasst, direkte
Zitate, die noch in der alten Rechtschreibung verfasst sind, erfahren jedoch keine Änderung.
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