Ein Stiefkind der Stadt? Öffentlicher Raum am Wiener Donaukanal
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.01.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
138 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640504848
Klischees, die mit Wien verbunden werden.
Daß dies die meiste Zeit der Wiener Geschichte anders war, ist den meisten Besuchern der Stadt und auch vielen Wienern selbst nicht bekannt.
Erst um ca.1700 taucht die Bezeichnung "Donaukanal" auf, da sich der Hauptarm der Donau weiter nach Norden verlagerte. Denn bis dahin war der heutige Donaukanal tatsächlich der Hauptarm der Donau. Die Umstrukturierung der Gründerzeit bringt erst um 1870 eine finale Begradigung des Donaukanals mit sich, vom heutigen Mauthnerwasser wird der Kanal endgültig in seinen heute noch bestehenden Verlauf gebracht. In Folge erfährt der Donaukanal eine beträchtliche
Entwicklung, auf die hier in den wichtigsten Phasen eingegangen werden soll.
Hier wird jedoch nicht nur chronologisch der Geschichte des Donaukanals nachgegangen werden, vielmehr stellt sich stets die Frage nach der Eröffnung und Gestaltung öffentlichen Raumes von
Stadt.
Von wem gehen die Initiativen zur Nutzung der Stadt aus? Wie sehen städtebauliche Pläne zur (teilweise wiederkehrenden) Erschließung von öffentlichem Raum aus?
Entspricht die Planung der später umgesetzten Realität und gehen die Konzepte dabei gleichzeitig auf?
Die Literaturlage ist dabei sehr durchwachsen. Der Donaukanal wird teils historisch betrachtet, teils zu politischen Zwecken genützt, auch aus ganz anderen wissenschaftlichen Richtungen analysiert.
Städtebauliche Untersuchungen fanden jedoch kaum statt. Zwar ist der Donaukanal Teil des Stadtentwicklungsplanes STEP 05 der Stadt Wien und als solches Teil des Entwicklungskonzeptes "Waterfront Vienna". Allerdings hat die Politik der Stadt den Donaukanal bis in die letzten Jahre im wesentlichen stiefmütterlich behandelt.
Es ist darüber hinaus fraglich, inwieweit die Konzepte der Stadt tatsächlich umgesetzt und inwieweit nicht vielmehr private
Initiativen den Donaukanal gestalten werden.
Ist der Donaukanal also ein Stiefkind der Stadt, oder ist er doch ein Juwel, das allmählich aus seinem Dornröschenschlaf erwacht?
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice