Buenos Aires - eine neue Heimat? - Die Integration der deutschen Juden in der argentinischen Hauptstadt 1933-1939
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Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
14.11.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
62 (Printausgabe)
Dateigröße
1770 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640211692
und Freunde zurücklassen, verloren materielle Güter und erworbene Qualifikationen und erlebten psychische Extremsituationen. Doch auch wenn Emigration zwangsweise eintritt, so ermöglicht sie immer auch neue Erfahrungen und Lernprozesse in den Zufluchtsländern. Die Idee zu dieser Arbeit entstand durch eine Radiosendung im November 2006, in der Deutsche jüdischen Glaubens, die aus Bayern stammten und während des Dritten Reichs flüchten konnten, über ihre Emigrationserfahrungen berichteten und die Herausforderungen
schilderten, die sie durch die Umstellung von der bayerischen auf die unbekannte Kultur in Buenos Aires gezwungenermaßen meistern mussten. Viele denken heute bei der argentinischen Hauptstadt vor allem an die dort nach Kriegsende "schutzsuchenden" Nationalsozialisten. Dass Buenos Aires jedoch während des Dritten Reichs nach den USA und Palästina zum wichtigsten Zufluchtsort für deutsch-jüdische Flüchtlinge wurde, in dem sich ab 1933 eine
kleine deutsch-jüdische Exil-Gemeinde bildete, ist nur den wenigsten bekannt. Auch im Landesinneren von Argentinien kam es zu Ansiedlungen. Da jedoch auf dem Land völlig andere Lebensbedingungen herrschten, die mit den Verhältnissen in der südamerikanischen Metropole nicht vergleichbar waren, soll sich diese Arbeit lediglich auf den Integrationsprozess der deutsch-jüdischen Einwanderer in Buenos Aires konzentrieren.
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