Die Opferthese im Spiegel der Medien Debatte über Österreichs Rolle in der NS-Zeit
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Sprache:Deutsch
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.04.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
206 (Printausgabe)
Dateigröße
1005 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640299850
So extensiv die Historiografie zu diesem Thema gearbeitet hat, so klar sich der Ablauf der Ereignisse aus zeitgeschichtlicher Perspektive auch rekonstruieren lässt, so umstritten ist es nach wie vor auf dem politischen und publizistischen Feld, da die Frage nach dem Opferstatus noch immer das historische Selbstverständnis Österreichs und die daraus resultierenden Verpflichtungen nachfolgender Generationen tangiert.
Die Risse und Unterschiede in Bezug auf die Reflexion über Österreichs NS-Vergangenheit gehen quer durch alle Parteien und ohne "ideologische Scheuklappen" lässt sich in Österreich nach wie vor keine Debatte führen. Innerhalb des politischen Parteienspektrums manifestiert sich in den jeweiligen Fraktionen ein ziemlich homogenes "Geschichtsbild", da je nach Parteizugehörigkeit alle handelnden Akteure die gleiche Position im Opfer-Täter-Diskurs einnehmen. Der konkordanzpolitische Elitenkonsens zwischen SPÖ und ÖVP, der jahrzehntelang das Land geprägt und den Opfermythos einzementiert hatte, existiert in dieser Form schon seit einigen Jahren nicht mehr.
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