Ciceros Gerechtigkeitskonzeption und sein Bild des idealen Staatsmannes Mehr als eine historisch impraktikable Idealisierung?
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
34,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.04.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
77 (Printausgabe)
Dateigröße
1205 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640603770
Aus diesem Grund soll es die Intention der Arbeit sein, anhand Ciceros Schriften, mit denen er aufzeigt, wie und unter welchen Bedingungen die moralisch basierte Tätigkeit für den Staat erfolgen soll, seine Gerechtigkeitskonzeption sowie sein Bild des idealen Staatsmannes darzustellen.
Ziel ist es, zu eruieren, ob diese Konzeptionen mehr bedeuten als nur eine historisch impraktikable Idealisierung, was auf die Frage hinausläuft, inwiefern sich aktualitätsbezogene Anwendungen auf die moderne Politik ergeben.
Angesichts der historischen Zeitumstände - die römische Republik befindet sich im Verfallsprozess - stellt sich zunächst jedoch die Frage, inwiefern die Werte und Ideale Ciceros realistisch oder eher impraktikabel sind. Im anschließenden Kapitel werden zunächst Ciceros philosophische Quellen betrachtet. Dann folgt die Darstellung der seiner Theorie, zuerst soll dabei die Gerechtigkeitskonzeption im Fokus stehen. Als erstes wird in diesem Punkt die römische Mischverfassung als ideale Verfassung dargestellt, bevor dann aufgezeigt wird, dass für wahre Gerechtigkeit das Naturrecht als deren Basis fungieren muss. Eine Verknüpfung zum idealen Staatsmann ergibt sich durch den Anspruch an diesen, sich für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen, was die Praktizierung der Gerechtigkeit impliziert. Anschließend wird das Erwartungsbild an den idealen Staatsmann ausführlicher dargestellt. Nach einem Überblick zur weiteren Rezeption der Gerechtigkeitskonzeption und dem Naturrecht erfolgen dann im wichtigsten Teil die Anwendungen seines staatsmännischen Idealbildes auf die moderne Politik. Hier wird aufgezeigt, dass sich seine Gedanken auf den modernen Republikanismus, auf die Ablehnung extremistischer politischer Rhetorik sowie das Verhalten unserer Politiker beziehen lassen und somit profunde wissenschaftliche Kritik an der, zugleich aber auch ein moralischer Leitfaden für die Politik sein können. So werden Bezüge zum Einhalten von Wahlversprechen, zur Hinterfragung des Lobbyismus, zur Kritik an der materiellen Orientierung mancher Politiker und zuletzt zur Haltung der Kanzlerin Merkel hergestellt.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice