Bipolare Störungen
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.01.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
185 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638462136
Die manische Episode zeichnet sich durch eine euphorische oder gereizte Stimmung mit stark gesteigertem Antrieb aus. Die Stimmung des Betroffenen steigt über Tage und Wochen an. Er glaubt jetzt klarer, rationaler denken zu können. Seine Sprache wird schneller, sie klingt wie unter Druck. Gegen Ende der manischen Phase gerät der Betroffene oft in eine Art Mischzustand. Dann ist seine Grundstimmung nicht mehr so euphorisch. Er wirkt jetzt eher depressiv und angespannt. Allerdings ist noch ein erhöhter Antrieb vorhanden. Weil der Antrieb noch vorhanden ist, können erste depressive Gedanken jetzt noch spontan in die Tat umgesetzt werden. Das bedeutet, dass in diesem Zustand das Suizidrisiko wesentlich erhöht ist. Der Gegenpol, die depressive Episode zeichnet sich durch gedrückte, traurige Stimmung und einem drastisch verminderten Antrieb aus. Die depressive Episode verkehrt alle Aspekte der Manie in ihr Gegenteil. Sie zwingt den Betroffenen zu Apathie und zur Lustlosigkeit. In dieser Phase höchsten Leidens erscheint der Tod sehr oft als besserer Zustand. Auch beschämen dann oft Dinge, die man in der Manie gemacht hat.
Nach einer Untersuchung von Kay Redfield Jamison aus dem Jahre 1993 beträgt die Häufigkeit bipolarer Erkrankungen bei "kreativen" Persönlichkeiten das 10fache der Häufigkeit bei der Allgemeinbevölkerung. Die Liste berühmter Künstler, Wissenschaftler, Entdecker und Politiker, bei denen eine bipolare Störung bekannt ist oder vermutet wird, ist lang.
Eine medikamentöse Behandlung der bipolaren Störung geschieht mit so genannten Stimmungsstabilisierern. Damit ist in erster Linie Lithium in Form von Lithiumcarbonat gemeint. Da insbesondere psychosoziale Aspekte, Einstellungen zur Krankheit sowie persönliche Bewältigungsmuster den Krankheitsverlauf wesentlich beeinflussen können, ist ergänzend zur medikamentösen Behandlung eine kognitive Verhaltenstherapie unerlässlich.
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