Wolfgang Amadeus Mozart: "Die Hochzeit des Figaro" Analyse der Personencharakteristik am Beispiel der Darstellung von Susanna und Figaro
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
462 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638028929
Mozarts Oper "Le nozze di Figaro" bietet ein schier unerschöpfliches Spektrum an Möglichkeiten einer interpretatorischen Betrachtung. Viele verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit diesem Werk sind eine ausführliche Erörterung wert, darunter als große Eckpfeiler die politisch-gesellschaftlichen Hintergründe, das Libretto von da Ponte, und natürlich - die Musik.
Ungeachtet dieser Vielfalt möchte ich mich in meiner Arbeit auf ein spezielles Merkmal beschränken, das diese Oper in besonderer Weise auszeichnet und das zudem Libretto und Musik zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen lässt: die Personencharakteristik.
Schon aufgrund der Tatsache, dass Mozart bei der Anzahl der agierenden Personen von der bisherigen Norm abweicht und statt der üblichen 8 Charaktere 11 Akteure die Handlung bestimmen lässt, ergeben sich zwischen diesen 11 Personen die unterschiedlichsten Paar- und Ensemblekonstellationen, die in ihrer Charakteristik unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten sind.
Hinzu kommt, dass es sich in dieser Oper selbstverständlich nicht nur um eine einzige Hauptperson handelt, wie es der Name "Die Hochzeit des Figaro" eigentlich suggeriert - auf die Titelwahl werde ich noch gesondert eingehen - , sondern mindestens um vier, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen: Figaro, Susanna, die Gräfin und der Graf.
Eine präzise Bestimmung der Hauptpersonen fällt jedoch aus mehreren Gründen schwer: Zum einen nimmt der Page Cherubino eine durchaus ernstzunehmende Sonderrolle ein, die für die Handlung so große Bedeutung hat, dass er kaum als Nebenrolle eingestuft werden kann. Zum anderen wechseln die Handlungsstränge und Verwicklungen nahezu von Szene zu Szene, so dass mal die eine, mal die andere Figur besonders ins Licht gerückt wird. Darüber hinaus tragen auch so genannte Nebenrollen wie Marcellina und Bartolo im Laufe der Oper so entscheidend zur Handlungsentwicklung bei, dass auch ihre Bedeutung keineswegs unterschätzt werden darf.
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