Elisabeth Langhäuser: "Saisonbeginn" - Analyse der Kurzgeschichte Unter besonderer Berücksichtigung des Motivs der Judenfeindlichkeit
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.12.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
542 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640493647
In diesem Zitat werden der Antisemitismus und die Judenverfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus deutlich, welche wichtige Grundpfeiler nationalsozialistischen Denkens sind. Es deutet auf die systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung des Dritten Reich hin.
Auch Elisabeth Langhäuser, eine der bedeutendsten Dichterinnen der Nachkriegsliteratur in Deutschland, musste sich zwangsläufig aufgrund ihrer Abstammung diesem Thema stellen. Sie war nach dem Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935 als Halbjüdin eingestuft worden, da sie von "volljüdischen" Großeltern abstammte, jedoch keine weitere Verbindung zum Judentum hatte. Langgässer wurde katholisch getauft und war auch streng gläubig. Spuren ihrer Gläubigkeit und die Auseinandersetzung mit dem Thema Judenverfolgung findet man auch in ihrer Kurzgeschichte "Saisonbeginn". Der Schwerpunkt ihrer Geschichte liegt auf dem Motiv der Judenfeindlichkeit und auf den Reaktionen der handelnden Personen. Sie kritisiert die Widerstandslosigkeit und das Gefühl der Gleichgültigkeit in einer knappen, expressiven Kurzgeschichte, die ich nachfolgend analysieren werde.
Ziel meiner Arbeit ist es, das Motiv der Judenfeindlichkeit in dieser Kurzgeschichte näher zu beleuchten. Dazu möchte ich als erstes klären, ob sich bei der hier vorliegenden Kurzgeschichte auch wirklich um eine solche handelt. Des Weiteren möchte ich auf den historischen und persönlichen Hintergrund eingehen. Ich werde den Inhalt zusammenfassend darlegen und ein besonderes Augenmerk auf die Reaktion der handelnden Akteure legen und Parallelen zu der Bevölkerung im Dritten Reich ziehen. Des Weiteren werde ich den Bezug zum Christentum herstellen und die Intension des Autors herausarbeiten.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice