Die Agrikulturchemische Revolution in der Pflanzenernährungs- und Düngerlehre und ihre Bedeutung für die Erhöhung der Agrarproduktion Die Entstehung einer eigenständigen Landbauwissenschaft
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Nein
Erscheinungsdatum
03.12.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
479 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638444781
Beleuchtet wird in der vorliegenden Arbeit die besondere Rolle der Landbauwissenschaften in diesem Prozess. Ein Themenkomplex der Agrarwissenschaften wird herausgegriffen, der wie kein anderer den Beginn einer neuen Ära in der klassischen Pflanzenproduktionswissenschaft kennzeichnet - die Agrikulturchemische Revolution. Sie stand zugleich für die Vernetzung der naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer mit der praktischen Landwirtschaft, die so symptomatisch für diese Entwicklungsetappe war.
An den Zeitpunkt der Entstehung einer eigenständigen Landbauwissenschaft knüpft sich seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine andauernde Kontroverse der historischen Forschung. Nach Darstellung der Argumente wird der Zeitpunkt abwägend festgelegt und die einzelnen Etappen und wichtigsten Entwicklungen in der Genesis der Agrarwissenschaften skizziert. Mit den herausragenden Protagonisten der Agrikulturchemischen Revolution, Philipp Carl Sprengel und Justus von Liebig, beschäftigt sich der folgende Abschnitt. Von Interesse sind dabei ihre Werke, ihre Irrtümer und die Durchsetzung ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse. Anschließend gilt es, die Rolle der Agrikulturchemie für die Erhöhung der Agrarproduktion zum Ende des 19. Jahrhunderts zu untersuchen. Auf die als Kommunikationszentren zwischen Theorie und Praxis dienenden landwirtschaftlichen Versuchsstationen wird gesondert eingegangen - trugen sie doch maßgeblich zur Verbreitung und Etablierung des neuen Wissens bei. Folgende Fragen sollen die Untersuchung leiten: Warum setzten sich die Ergebnisse der agrikulturchemischen Forschung so spät durch? Worauf ist die Erhöhung der Agrarproduktion in den drei Jahrzehnten vor dem Ausbruch des I. Weltkrieges zurückzuführen? Wie hoch ist der Anteil der Agrarwissenschaften an dieser Steigerung?
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