'El sí de las ninas' von Moratín und 'L'Ecole des femmes' von Molière im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
22.03.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
525 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638359788
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind alle literarischen Gattungen in Spanien noch sehr von postbarocken Einflüssen geprägt. Doch ab der zweiten Hälfte bildet sich eine neue literarische Epoche, der Neoklassizismus. Diese Strömung orientiert sich an den Prinzipien der Antike und Vorbildern aus Frankreich, wobei besonders Jean-Baptiste Poquelin, genannt Molière hervorzuheben ist. Doch den Theoretikern und Aufklärern des neoclasicisimo gelang es nicht das religiöse und profane Theater des Spätbarocks von den Bühnen Spaniens zurückzudrängen. Schließlich setzte sich aber das neoklassizistische Theater durch und daran war maßgeblich Leandro Fernández de Moratín mit seinem Stück "La comedia nueva o el café" (1792) beteiligt. Er strebte danach, mit seinen Theaterstücken möglichst viele Menschen zu erreichen und dem Publikum die Ideen der Aufklärung zu verdeutlichen. In seinem Erfolgsstück "El sí de las niñas" behandelt er die sehr aktuellen und kontroversen Themen Mädchenerziehung und freie Partnerwahl.1 Molière ist Frankreichs bedeutendster Komödienautor und Moratíns großes Vorbild. Das Phänomen Molière befasst sich in seinen Stücken mit Themen, die im Frankreich des 17.Jahrhunderts einmalig sind, wie z.B. die Mädchenerziehung in "L'Ecole des femmes". Moratín übersetzt nicht nur mehrere Werke von ihm ins Spanische, sondern wird vor allem hinsichtlich seiner Technik zu einem "spanischen Molière"2.
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1 Vgl. Stenzel 2001: s. 149-150
2 Vgl. Wittschier 1993: S.183
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