Mikrokredite in Deutschland: Zwischen Potenzialen und Symbolpolitik
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.08.2011
Verlag
Bedey & Thoms Media eBookSeitenzahl
132 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783842805712
Im September 2009 wurde unter dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und nachfolgend unter Ursula von der Leyen auch in Deutschland ein Mikrokreditfonds als "Schutzschirm für Kleinunternehmen" politisch initiiert. Dieser soll vor allem eine Existenzgründung für Frauen, Arbeitslose und Immigranten erleichtern und helfen, gesellschaftliche Diskriminierungen gegenüber diesen Gruppen abzubauen.
Christoph Kaminski betrachtet die Mikrokreditbewegung und den "Mikrokreditfonds Deutschland" umfassend und unvoreingenommen aus verschiedenen Perspektiven und erläutert, inwieweit die Hoffnungen von positiven Wirkungen eines speziellen Mikrokreditprogramms in Deutschland gerechtfertigt sind. Dazu setzt er die Historie von Mikrokrediten ins rechte Licht und erklärt die relevanten wirtschaftswissenschaftlichen Theorien. Auch die speziellen Rahmenbedingungen, das Vergabesystem und die aktuellen empirischen Erkenntnisse zu Unternehmensgründungen durch Frauen, Arbeitslose und Immigranten gehen in seine Untersuchung ein. Dadurch werden Schwachstellen, Risiken und negative Auswirkungen durch voreilige Symbolpolitik aufgedeckt und Anregungen gegeben, wie das Mikrokreditprogramm und damit die Förderung von Existenzgründungen in Deutschland nachhaltig verbessert werden kann.
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