Wissenschaft und Dichtung - Untersuchung der Farben in der Lyrik Goethes mit Bezugnahme auf die Farbenlehre
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
487 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638054546
Eine genaue historische Entwicklung der Farben ist bei Goethe nicht nachzuzeichnen. Motive und Beziehungen, die sich in frühester Jugend herausgebildet haben, können sich durch das ganze Werk ziehen, andere sind für lange Jahre vergessen und finden sich erst später wieder, wieder andere werden nur einmal erwähnt und verschwinden dann für immer. Deswegen ist die Darstellung der Farbigkeit seiner Lyrik auch zu gewissen Vereinfachungen gezwungen.
Nach Schmidt weist die Farbigkeit in der Lyrik Goethes drei Höhepunkte auf: in der Zeit des Sturm und Drang, also in den Jahren von 1770 - 1775, führte die Naturbeobachtung bereits zu einer intensiven Farbigkeit in Goethes Lyrik, die in der nachitalienischen Zeit und während der Beschäftigung mit der Farbenlehre verstärkt erscheint, und schließlich im letzten Jahrzehnt des Goetheschen Schaffens eine neue Steigerung erfährt.
Ich beginne meine Arbeit bewusst mit dem Kapitel über die Farbenlehre, obwohl das Hauptwerk ja laut seiner Entstehungszeit eher dem späten Goethe zuzurechnen ist. Dieses Kapitel bildet jedoch nicht nur eine Grundlage meiner Beschäftigung mit den Farben in Goethes Lyrik, sondern soll gleichzeitig als Einführung in sein naturwissenschaftliches Denken fungieren.
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