Literarische Inszenierung von Natur und Naturwissenschaft bei Johann Wolfgang von Goethe Geologie und Geognosie in Wilhelm Meisters Wanderjahre und Faust - Der Tragödie Zweiter Teil
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.04.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
777 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656167631
Nach seinem Besuch des Genfer Geologie- und Physikprofessors Horace Bénédict de Saussure 1779 begann Goethe damit, Mineralien systematisch zu sammeln. Daran anschließend entwickelte er Fragestellungen nach der Erdgeschichte, deren damals noch junge Wissenschaft als "Geognosie" bezeichnet wurde. Goethe widmete sich fortan leidenschaftlich und mit ästhetischem Anspruch der Gesteinskunde und partizipierte an den Ideenkreisen der Neptunisten und Vulkanisten. Es folgten Untersuchungen in der Umgebung von Karlsbad, Franzensbad und im Fichtelgebirge. Im Jahr 1807 erschien Goethes erste geognostische Veröffentlichung Sammlung zur Kenntniß der Gebirge von und um Karlsbad. Seine Beschäftigung mit der Geologie schlug sich in seinen literarischen Werken nieder. So arbeitete er geologische Passagen und Diskussionen ein, die seine Erfahrungen und Einsichten widerspiegeln.
Der erste Teil der Arbeit widmet sich den beiden geologischen Diskussionen, die in Goethes Drama Faust - der Tragödie Zweiter Teil eingearbeitet sind. Im zweiten Akt streiten sich in der "Klassischen Walpurgisnacht" die beiden antiken Naturphilosophen Thales und Anaxagoras über die Entstehung von Gebirgen. Dabei steht neben dem Neptunismus und dem Vulka-nismus auch die Meteoritentheorie im Vordergrund. Im vierten Akt wird dieser Disput aus dem heidnisch-antiken Kontext in die christliche Neuzeit überführt. Hier findet im Hochgebirge eine geognostische Diskussion zwischen Mephistopheles und Faust statt.
Der zweite Teil der Arbeit konzentriert sich auf die geologischen Ausführungen innerhalb Goethes Roman Wilhelm Meisters Wanderjahre. Zunächst werden die geomorphologischen Darstellungen der ersten Kapitel herausgestellt. Dabei wird auf Goethes ganzheitlichen Forschungsansatz und sein Naturverständnis Bezug genommen. Anschließend folgt die Untersu-chung der geologischen Auseinandersetzung, die sich während des Bergfestes im zweiten Buch ereignet.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice