Bildungsungleichheiten und schichtspezifische Bildungschancen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.08.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
2559 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638297585
60er Jahre eine Breite Diskussion um den Ausbau des Bildungssystems begann und diese eine
wahre Bildungsexpansion zur Folge hatte, verschwand das Thema spätestens seit Beginn der
80er Jahre fast vollständig aus der politischen Tagesordnung und dem öffentlichen Interesse.
Eine zentrale Forderung, die nun - wie auch schon vor 40 Jahren - von zahlreichen
Wissenschaftlern und Soziologen formuliert wird, ist die nach Chancengleichheit beim Zugang
zu Bildung. Dies impliziert, dass es nach wie vor Benachteiligungen im Bildungssystem gibt.
Laut Pierre Bourdieu (vgl. Bourdieu 1973, S. 93) ist die Chancenungleichheit sogar gewollt.
Seiner Hypothese zufolge dient das Unterrichtssystem dem Machterhalt einer sozialen
Oberschicht. Interessant ist nun zu wissen, ob die Forderung der 60er Jahre nach Chancengleichheit sowie die
anschließenden Reformen tatsächliche Verbesserungen zur Folge hatten oder nicht. Es stellt sich
die zentrale Frage, ob die schichtspezifischen Ungleichheiten, die die Bildungschancen
beeinflussen, aufgehoben werden können. Die Soziologen und Wissenschaftler ve rsuchen mit diversen Thesen die Gründe für die
Ungleichheit zu erkennen. In ihre Untersuchung beziehen sie in einem international
vergleichenden Projekt dreizehn industrialisierte Länder mitein. Doch sie müssen feststellen,
dass sich die Ungleichheiten nur schwer oder fast gar nicht abbauen lassen.
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