Politisches Wissen - Möglichkeiten und Grenzen der empirischen Erfassung und gesellschaftliche Bedeutung
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.08.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
169 (Printausgabe)
Dateigröße
1246 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638529297
Seit den späten 50er bis Mitte der 80er Jahre fokussierten sich die Untersuchungen über den politischen Entscheidungsprozess der Staatsbürger in Amerika fast ausschließlich auf kognitive Fähigkeiten und politisches Wissen (vgl. Kuklinski et al. 2001: 410; vgl. auch Dudley und Gitelson 2002: 176).
Dieser Einleitungssatz verweist bereits auf den Stellenwert, den das politische Wissen der Bevölkerung in der amerikanischen politik- und sozialwissenschaftlichen Forschung einnimmt. Keineswegs ist dies auf den deutschen Raum übertragbar. Hier stellt politisches Wissen einen weitgehend vernachlässigten Aspekt dar. Vereinzelt können zwar Studien in den Bereichen der Medien-, der Sozialisationsforschung und der pädagogischen Forschung überwiegend mit Jugendlichen als Forschungsobjekt gefunden werden. Allerdings steht bei diesen das politische Wissen nicht im Vordergrund, sondern nimmt meistens nur eine Nebenrolle ein, um dessen Zusammenhang mit dem Medienverhalten oder der schulischen Sozialisation der Jugendlichen zu ergründen. Dieser Mangel im deutschsprachigen Raum ist angesichts der langen Forschungstradition und des immensen Forschungsaufwandes und -interesses v.a. in den Vereinigten Staaten nur schwer nachvollziehbar.
Mit Hinblick auf die amerikanischen Arbeiten zu politischem Wissen schreiben Kuklinski et al.: "With few exceptions, this research reached the familiar verdict that most citizens know little about politics, do not care to know much about it, and often make ill-considered and superficial judgments [...]" (2001: 410). Diese Feststellung über die mangelnde Informiertheit bzw. das geringe politische Wissen des amerikanischen Durchschnittsbürgers stellt einen regelrechten Konsens inmitten verschiedener Forscher und verschiedener Forschungsbereiche dar (vgl. Mondak und Davis 2001: 199).
Als zentrales Anliegen und zentrales Ziel dieser Arbeit können zwei Hauptpunkte genannt werden. Zunächst soll ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung im Bereich politisches Wissen gegeben werden.
Aufbauend auf diesem Fundament soll als zweiter Hauptpunkt ein für spätere Forschung verwendbarer und tauglicher Pretest zur Generierung endgültiger Fragebögen oder standardisierter Interviewfragen geschaffen werden.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice