Sozialpolitik und Sozialpädagogik bei Risikofamilien in Kanada
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
91 (Printausgabe)
Dateigröße
893 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640332526
Bürgern in Kanada geführt. Die Aufrechterhaltung der Wachstumsdynamik
wird eine entscheidende Voraussetzung dafür sein, dass sich diese
Verbesserungen der sozialen Bedingungen auch in Zukunft fortsetzen. Dafür
reicht aber das Wirtschaftswachstum alleine nicht aus. Ebenso wichtig sind
gut funktionierende Institutionen, vor allem was den sozialen Schutz des
Einzelnen wie auch der Familien betrifft. Die in jüngster Zeit erprobten
Maßnahmen der kanadischen Regierung haben u.a. erreicht, Interventionen
im Sozialbereich (wie z.B. in der Familienpolitik) und auf dem Arbeitsmarkt,
die auf eine Verringerung der Armut, der sozialen Ausgrenzung und der
Sozialleistungsabhängigkeit bestimmter Gruppen abzielen, besser zu
koordinieren. Wenn viele Maßnahmen aber auch die gewünschten
Ergebnisse hatten, war dies bei anderen nicht der Fall, so dass Kanada auch
in Zukunft noch mit komplexen Herausforderungen konfrontiert sein wird.
Anhand der Literatur- und Datensammlung bezüglich dieser Magisterarbeit
hat sich herausgestellt, dass seit Mitte der 90er Jahre die kanadische
Kinder- und Familienpolitik näher in den Fokus der Sozialpolitik gerückt
und zum Gegenstand der politischen Diskussionen geworden ist. Ziel aller
bislang ergriffenen sozialpolitischen Maßnahmen in der kanadischen
Familienpolitik war und ist es, unterprivilegierten Familien bei der Flucht
aus der Wohlfahrststaatsfalle zu verhelfen, so dass die in (sozialer)
Deprivation1 geborenen Kinder die Folgen dieses Schicksals nicht ihr ganzes Leben lang tragen müssen. So gut diese Programme auch klingen mögen, werfen sich doch einige wichtige und kritische Fragen auf: Laut den seit 1996 entworfenen familienpolitischen Reformen Kanada's zugunsten von (Risiko)Familien und deren Kindern - die der Bekämpfung von Armut und mehr Chancengleichheit dienen sollen - ist es fraglich, ob tatsächlich alle Familien davon erreicht werden und profitieren können? Falls die Antwort hierauf 'Nein' lautet, was kann die kanadische Bundesregierung tun, um dieses nationale Ziel zu verwirklichen? D.h. worauf sollte der Fokus dieser
Debatte gerichtet werden, um die Familien Kanada's langfristig aus der
Armuts- bzw. Wohlfahrtsstaatsfalle herauszuholen und hin zur sozialen und
ökonomischen Chancengleichheit zu bewegen? Die Beantwortung dieser
Fragen soll im Verlauf der Arbeit herausgearbeitet werden...
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice