Die "gelben Gewerkschaften" in Frankreich 1899-1909
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.07.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
523 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638295215
Erstaunlicherweise ist Valois kein Einzelfall. So nahm zum Beispiel auch Hubert Lagardelles politische Karriere einige extreme Wendungen: Vom Theoretiker des Syndikalismus, der mit der CGT erfolglos versuchte, die Republik zu beseitigen, zum Arbeitsminister in der Vichy-Regierung, der dem Vorbild der nationalsozialistischen "Deutschen Arbeiterfront" nacheiferte.
An diesen Beispielen wird deutlich: Die Grenzen zwischen der Rechten und Linken scheinen um die Jahrhundertwende in Frankreich eigenartig durchlässig gewesen zu sein. Dies wird auch in der Fachliteratur bemerkt: So spricht Udo Stark für die Zeit zwischen 1890 und 1900 von einer "Auflösung und Erneuerung des Rechts-Links-Schemas in Frankreich".
Eine in Bezug auf die Arbeiterbewegung besonders interessante Erscheinung stellen die "gelben Gewerkschaften" ("syndicats jaunes", "syndicats professionnels" oder häufig auch nur "les jaunes") dar, mit denen sich diese Hausarbeit beschäftigt. Sie entstanden ab 1899 in einzelnen Betrieben und wandten sich gegen den dominierenden Anarcho-Syndikalismus. Der Vorstellung vom Klassenkampf setzten sie die eher von der Rechten vertretene Idee einer organischen Verbindung von Arbeit und Kapital entgegen. In dieser Arbeit soll die Frage geklärt werden, inwiefern die gelben Gewerkschaften ein Beleg für die Existenz einer "rechten Arbeiterbewegung" im Frankreich der Jahrhundertwende sind.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice