Militärische Entwicklungen zwischen 1650 und 1750
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.04.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
563 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638272568
wohl zu den schlimmsten Ereignissen gehört.
Aber die Geschichte eines Krieges lässt sich nicht betrachten, ohne das Instrument der
Kriegsführung, die Armee, näher zu betrachten.
Diese Arbeit will einen Überblick über die Entwicklung im Kriegswesen innerhalb
eines 100 Jahre umfassenden Zeitraumes geben.
In dieser Zeit vollzog sich die Entwicklung vom Söldnerheer des dreißigjährigen
Krieges hin zum stehenden Heer aus Landeskindern, das mit Abwandlungen bis heute
besteht.
Hans Delbrück schreibt dazu: "Die ungeheuren Nachteile des Kriegsführens mit nur auf
Zeit angenommenen Söldnern war von Anfang an den Staatsmännern wie den
Theoretikern nicht verborgen. Der Fortschritt vollzog sich auf eine Weise, die kein
Theoretiker vorgeschlagen, kein Philosoph konstruiert und Niemand vorausgesehen
hatte. (...) Die Soldbanden wurden nicht ersetzt durch ein Kriegertum anderen
Ursprungs, sondern sie änderten ihren Charakter, indem sie dauernd unter den Fahnen
blieben und zu stehenden Heeren wurden. (...) Der gesamte politisch-soziale Zustand
Europas wandelt sich mit der neuen Heerordnung. "1
Zunächst werden die Charakteristika dieser Epoche in einem kurzen Abriss vorgestellt.
Anschließend werden die Entwicklungen auf dem militärischen Gebiet, der Ausrüstung,
Taktik erläutert.
Am Ende der Arbeit soll ein kurzer Ausblick die weiteren Entwicklungen zeigen, die
das Militär in den folgenden Jahrzehnten genommen hat.
Nicht behandeln werde ich den Festungs- und Seekrieg, da diese so umfangreiche
Vorbemerkungen zur Technik erfordern, dass dies den Rahmen dieser Arbeit sprengen
würde.
1 Hans Delbrück: Geschichte der Kriegskunst: 3. Buch. Die Epoche der stehenden Heere, S. 2 ff. IN:
Digitale Bibliothek Band 72: Geschichte der Kriegskunst, S. 3872 ff (vgl. Delbrück Gdk 4. Teil, S. 255).
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