Senioren und Musik - Musikunterricht und Musiktherapie für alte Menschen
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
235 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638038201
Längst ist Musik nicht mehr "Ausnahmezustand", wie Adorno beklagte (vgl. Adorno 1968, 139f.), sondern hat sowohl im pädagogischen als auch im therapeutischen Kontext als Medium sozialer Praxis zentrale Bereiche unseres privaten wie gesellschaftlichen Alltags besetzt und bildet in allen ihren Facetten und in allen Altersgruppen einen wichtigen Lebensfaktor. Zunehmend bestehen Programme für ältere Menschen, die Musikhören, eigenes Musizieren, Chorsingen, Opern- und Konzertbesuche, auch Tanz und Rhythmik, Lesungen mit Musikbegleitung sowie Musiktheater- und Musicalbesuche umfassen. Dabei stehen Interesse und Teilnahme an diesen Angeboten keineswegs allein unter dem Aspekt des Selbstzwecks, sondern umfassen weitere Intentionen - teils mit musikpädagogischer, teils mit musiktherapeutischer Schwerpunktsetzung: Austausch mit Anderen, Übung und Aneignung weiterer musischer Elemente, Kontakt mit der Umwelt, das Erleben von Spannung und Entspannung sowie die Entwicklung kreativer körperlicher und geistiger Fähigkeiten, die nötig werden, wenn aufgrund der durch das Altern veränderten Lebenslage Aufgaben neu zu bewältigen sind (vgl. Blancken-burg 2004, 82).
Bei der Entwicklung und Vermittlung solcher musikalischen Zielgruppenangebote sind neben fachspezifischen und medizinischen Aspekten vor allem soziodemo-grafische Gesichtspunkte zu berücksichtigen, wie die Binnendifferenzierung zwischen "jungen Alten" und "alten Alten", Geschlechts- und Migrantenspezifika sowie die Standortnähe von Angeboten. Laut Bundestags-Enquete-Kommission "Demo-graphischer Wandel" zeigt sich im Zusammenhang mit dem Altersstrukturwandel (vgl. Tews 1990) nämlich folgendes Bild: Eine frühe Entberuflichung schon vor dem 60. Lebensjahr, eine länger währende nachberufliche Phase mit Verjüngungseffekten in den ersten Jahren und eine zunehmende Hochaltrigkeit der Bevölkerung mit überwiegendem Anteil von Frauen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice