Marketing und PR: Ist Politik eine 'Ware'?
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.09.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
831 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638218764
Colin Powell mit folgenden Worten zitiert: "Wir verkaufen ein Produkt. Wir brauchen
jemanden, der die amerikanische Diplomatie neu als Marke lanciert". Gefunden
wurde die renommierte Werbefrau Charlotte Beers, welche die Marke "USA" groß
rausbringen sollte, wie sie es schon erfolgreich mit der Ware Hundefutter getan
hatte. Der Artikel verdeutlicht, daß der Versuch relativ schnell zu einem Fehlschlag
wurde, denn Produktmarketing und politischer Pluralismus seien Antithesen, so das
Fazit. Also ist Politik doch keine Ware und auch nicht entsprechend zu vermarkten?
Diese Hauptseminararbeit dreht sich um diese zentrale Frage. Die Aufgaben, Ziele
und Wirkungsweisen von Marketing und Public Relations (PR) werden dargestellt
und es wird geprüft, inwieweit sie auch Politik vermarkten können. Im Zuge der
Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland zu einer "Mediengesellschaft" wurde es
auch im Politikbereich erforderlich, die Erkenntnisse aus Marketing und Public
Relations (PR) zunehmend professionalisiert einzusetzen um die Menschen zu
erreichen und zu überzeugen. Die Arbeit konzentriert sich vor allem auf diesen
Bereich und geht der Frage nach, mit welchen Mitteln versucht wird die
Aufmerksamkeitsschwellen der Menschen zu überwinden? Außerdem wird diskutiert,
wie hoch die Überzeugungsleistung von Marketing und PR einzuschätzen ist, wie es
um die Chancengleichheit bei der Interessendurchsetzung steht und ob es sich bei
den Spin Doctors um Informationsmanager oder Manipulateure handelt? In dem
Abschnitt über Politmarketing wird vor allem aus der Perspektive der
Wirtschaftswissenschaften verglichen, inwieweit sich die Erkenntnisse des
Produktmarketing auf den Politikbereich übertragen lassen. Die Arbeiten von Kotler,
Newman, Mauser, Wangen und Hoffjann werden hier vor allem berücksichtigt. Im
anschließenden Gliederungspunkt, in dem es um die Instrumente und Methoden der
politischen Public Relations geht, werden die Beiträge von Bentele, Esser, Sarcinelli
und Röttger diskutiert. Wichtig sind auch die Beziehungen zwischen den
Teilsystemen Politik und Massenkommunikation, welche helfen die Arbeit theoretisch einzuordnen. Dabei folgt der Aufsatz weitgehend dem realistischen
Demokratiemodell, wie es in den Beiträgen von Sarcinelli und Kaase skizziert wird.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice