Kaiser Friedrich I. Barbarossa Tod und Mythos
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
454 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638044448
Grösse und Stärke sich auch noch nach ihrem Ableben weiter zu entwickeln
vermögen. Und es gibt Menschen, die sich in der Überlieferung von der historischen
Persönlichkeit zu einem Begriff wandeln - sie werden zum Symbol.
Kaiser Friedrich I. Barbarossa gehört zu diesen Menschen, mit denen sich die
Menschen auch noch viele Jahrhunderte nach deren Tod befassen. Sein Wirken und
die Zeit verliehen ihm eine solche Grösse, dass die Persönlichkeit in der heutigen
Betrachtung selbst ihre Zeit zu überragen vermag.
Dies glorreiche Leben eines grossen Menschen fand jedoch einen Abschluss, der
vielen Betrachtern - ob Zeitgenossen oder nicht - etwas gar unwürdig erschien. Hat
ihn nun das Schicksal im schöpferischen Element von Mutter Natur aufgehen lassen;
einem Element das für Wandel und Stärke steht und die Kraft hat, Leben zu spenden
- oder ist er einfach wie ein Stück Vieh in einem Bach ersoffen?
Es ist eine Frage der Betrachtungsweise, wie viel Glorie und Kraft man einem
Moment zusprechen will, oder eben auch nicht - wie folgenreich er auch immer sein
mag.
Ich werde folgend der Frage nachgehen ob sich denn nun die genauen Umstände
des Todes von Kaiser Friedrich I. Barbarossa noch klären lassen und welche
Auswirkungen dieses Ereignis auf den weiteren Verlauf des dritten Kreuzzuges
gehabt hat.
Ich werde versuchen nachzuzeichnen wie dieser Kaiser zu Tode gekommen ist und
dann werde ich mich auf sein Nachleben konzentrieren. Wie vermochte Friedrich
auch noch nach seinem Tod Wirkung zu entfalten und wurde sein Name für
Absichten verwendet die den seinen sicher nicht entsprochen hätten? Hielt die
doktrinäre Instrumentalisierung aller Jahrhunderte auch vor dieser grossen Gestalt
nicht ein?
Auch die Legenden die sich um seinen Namen ranken haben ihren Ursprung nicht
nur in blosser Phantasie - sie spiegeln die Ängste und Hoffnungen der Menschen
wieder, die sie weitergegeben haben. Ich werde versuchen diese volkstümlichen
Überlieferungen richtig zu lesen und zu deuten, auf das sich mir ein Bild Friedrichs
erschliesse, das ihm - und der Figur die ihn überdauerte - gerecht werden kann.
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