Steuerliche Aspekte der Wohnsitzverlagerung natürlicher Personen - Eine kritische Analyse am Beispiel des Kanton Zug (Schweiz)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.06.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
3843 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638062374
Die Schweiz mit ihren vielen Kantonen bietet hier den perfekten Zufluchtsort: die Steueroasen.
Der Kanton Zug ist eine dieser schweizerischen Steueroasen. Aber was genau ist eine Steueroase? Als Steueroase bezeichnet man Gebiete, die besonders niedrige Steuern erheben und so attraktiv sind für Personen, die sich über die Jahre ein hohes Polster an Vermögen und Kapital geschaffen haben. In den meisten Fällen handelt es sich bei den Steueroasen um kleine Länder oder Gebiete, wie den Kanton Zug in der Schweiz, die eine geringe Wirtschaftsaktivität aufweisen, dafür aber ein hohes Maß an finanziellen Transaktionen und vorhandenem Kapital.
Ein weiteres Indiz für ein Niedrigsteuerland oder die sogenannte Steueroase ist der Steuersatz, der meist unter 25 % liegt. Unter einigen Umständen ist sogar die Vorzugsbesteuerung für Zuziehende möglich.
In dieser Studienarbeit wird der Focus auf den Vergleich der deutschen und der schweizerischen Einkommensteuerbelastung gelegt. Daher werden zunächst Grundzüge des deut-schen und des schweizerischen Steuerrechts beleuchtet, danach wird auf Motive, Voraussetzungen und steuerliche Folgen der Wohnsitzaufgabe in Deutschland und Neubegründung eines Wohnsitzes im Kanton Zug eingegangen. Es wird nach Aufzeigen einiger Probleme davon ausgegangen, dass der Wohnsitz steuerlich wirksam aufgegeben und in den Kanton Zug verlegt wird. Aus diesem Grund soll nicht näher auf die Problematik der Doppelbesteuerung eingegangen werden. Ein Vergleich der Steuerbelastungen an einem fiktiven Beispiel soll zeigen, ob es sich für natürliche Personen mit einem angenommenen Jahreseinkommen von 100.000 EUR tatsächlich lohnt, den Wohnsitz in den Kanton Zug zu verlagern. [...] Die unbeschränkte Steuerpflicht knüpft in der Regel an die territoriale Beziehung des Steuer-subjektes zum Inland an. Demzufolge ist eine natürliche Person nach
1 Abs. 1 EStG dann unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, wenn sie "... im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt ..." hat. Durch diese Vorschrift wird das Wohnsitzstaatsprinzip ver-wirklicht. Es kommt nicht auf die Staatsangehörigkeit an, sondern lediglich [...]
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