Militärherrschaften in Afrika - Ursachen für das Entstehen und den Zerfall von Militärregimen im postkolonialen Afrika
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.02.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
232 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638010412
Nachdem die Kolonialzeit nach dem Zweiten Weltkrieg de facto beendet war, erlangten viele afrikanische Staaten um 1960 herum formell ihre Unabhängigkeit. Die Hoffnung, dass sich die nun unabhängigen Staaten zu funktionierenden Demokratien nach westlichem Vorbild entwickeln würden, wurde dabei jäh enttäuscht. Viele Staaten stürzten - nicht zuletzt aufgrund der "zurückgelassenen" politischen und sozialen Strukturen der Kolonialmächte - nach wenigen Jahren in ein Chaos. Schon Mitte der 60er Jahre kamen in Afrika zahlreiche Militärherrschaften auf, nachdem die Streitkräfte gegen die bisherigen Regierungen geputscht hatten.
Zunächst wird die Regierungsbildung im postkolonialen Afrika dargestellt, wobei zuerst auf die Erblasten des Kolonialismus eingegangen wird, bevor die verschiedenen Herrschaftsformen im postkolonialen Afrika und hierbei insbesondere die Herrschaftsform der Militärdiktatur untersucht werden. Anschließend werden die Ursachen für die Herausbildung von Militärdiktaturen erörtert. In diesem Kontext sollen vor allem die generelle Neigung afrikanischer Staaten zu charismatischen Herrschern sowie die Rolle des Militärs verdeutlicht werden. Anhand der empirischen Länderbeispiele Nigeria und Zaire / Demokratische Republik Kongo sollen die Faktoren identifiziert werden, die in diesen Ländern zur Bildung von Militärdiktaturen beigetragen haben. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die politischen und ökonomischen Ursachen für den Zerfall von Militärregierungen dargelegt. Auch hierbei wird das prototypische Beispiel Zaire / Demokratische Republik Kongo thematisiert. Zum Schluss der Arbeit werden die Chancen und Grenzen militärischer Herrschaftsformen diskutiert.
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