Das Kaiserzeremoniell des Diokletian
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.04.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
173 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638268073
284-305.1 Es existiert aus dieser Zeit eine ganze Reihe von Quellen. Anzuführen wären hier
besonders die Werke von Laktanz und Eusebius, sowie Eutrop. Außerdem ist uns eine relativ große
Anzahl von Fragmenten, Gesetzen und Inschriften erhalten geblieben. Zudem verfügen wir auch
über die Schriften der anonymen Panegyriker. Letztere sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie
ein ziemlich tendenziöses Bild liefern. Auch die christlichen Historiographen geben eine eindeutig
christlich gefärbte Darstellung, was sich aus den Umständen und Gepflogenheiten der damaligen
Geschichtsschreibung erklären läßt.
An zeitgenössischen Arbeiten verfügen wir über die "klassischen" Werke von Alföldi und Enßlin,
deren Erstauflagen zwar schon einige Jahre zurückliegen, welche aber zu den wichtigsten Kennern
der Materie zu zählen sind. Besonders Alföldi bringt eine Fülle von Material. An neuerer Literatur
existiert das vielgelobte Werk von F. Kolb: Diocletian und die Erste Tetrarchie. Improvisation oder
Experiment in der Organisation monarchischer Herrschaft?, Berlin 1987; welches ich leider nicht
mit verwenden konnte.
Bei der Behandlung der Thematik des Kaiserkultes stößt man häufig auf Widersprüche und
Verzerrungen, welche die Quellen zutage bringen. So sind z. B. die Aussprüche der Panegyriker
auf den ersten Blick nicht eindeutig zu interpretieren, besonders im Hinblick auf die Apotheose. Die
künstlerischen Quellen wie Münzen, Statuen, Friese und die Inschriften bringen, bei eindeutiger
Zuordnung oft mehr objektive Informationen. Trotzdem sind die übrigen Quellen als durchaus
wertvoll zu betrachten, da sie interessante Detailinformationen enthalten können. [...]
1 Vgl. Demandt, Alexander: Die Spätantike. Römische Geschichte von Diokletian bis Justinian (284-565 n.Chr.)
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