Machiavelli Politischer Denker und Philosoph des Krieges
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
163 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638048231
Im ersten Teil der Arbeit wird erläutert wie Machiavelli das Phänomen Krieg wahrgenommen hat und welche Bedeutung er diesem Zustand im Staatengefüge seiner Zeit beigemessen hat. Da er in seinen Schriften die Ursachen von Krieg nicht unvermittelt benennt, kann dies nur durch eine Interpretation im Zusammenhang mit seinen anderen Schriften erfolgen. Im Weiteren wird sein Verständnis einer militärorganisatorischen, taktischen und strategischen Reform des Heeres dargelegt und damit sein persönliches Bild einer bestmöglichen Streitmacht aufgezeigt. Die politischen Auswirkungen einer derartigen Neugestaltung des Militärs werden ebenfalls an dieser Stelle unter Bezugnahme der Discorsi und des Principe dargelegt. Die zeitgenössische und aktuelle Kritik seiner Vorstellungen bilden neben einem Ausblick auf die Wirkung von Machiavellis Vorstellungen vom Kriegswesen den Abschluss der Arbeit. Wenn es gelungen ist zu zeigen, dass eine enge Verbindung von Militär und Politik in der Denkweise Machiavellis besteht, wobei stets das Politische den Vorrang besitzt, hat die vorliegende Abhandlung ihr Ziel erreicht. Die Militärphilosophen des Mittelalters, die das Phänomen Krieg mit einer höheren und göttlichen Ethik versehen wollten, versuchten Aggression als Kampf gegen Häresie, Heidentum, für Kreuz und die katholische Kirche zu rechtfertigen. Der Ausdruck des "Heiligen Krieges" geführt von christlichen Ritterorden, die die Ideale von Mönch und Krieger vereinen sollten, waren sichtbare Zeichen dieser Überzeugung. Viele Konflikte um Macht, Land und Einfluss wurden unter dem Vorwand der Religion geführt. Machiavelli beschritt mit seinen Schriften einen anderen Weg und beschreibt den Krieg in seinen Ursachen und Zielen ohne eine höhere moralische Rechtfertigung zu suchen. Das Militärwesen nimmt auch deshalb einen bedeutenden Stellenwert ein, weil für ihn der Krieg eine Grundtatsache in den Beziehungen zwischen Staaten darstellt.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice