"Mit drei Hurras auf Kaiser und Vaterland" - Wirtschaftsbürgertum im Ersten Weltkrieg
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
208 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638016773
Die Forschung hat sich bei der Bearbeitung dieser Fragen bislang zurückgehalten. Es gibt keine Monografie, die sich explizit mit dem Leben von Wirtschaftsbürgern im Ersten Weltkrieg auseinandersetzt. Es gibt also kaum die Möglichkeit der Berufung auf einschlägige Literatur zu diesem Thema. Daher soll in dieser Arbeit der Versuch unternommen werden, auf der Grundlage einer Familienbiographie Stellung zu diesem Thema zu beziehen. Im Jahr 2004 wurde die kommerziell erfolgreiche Biographie "Meines Vaters Land - Geschichte einer deutschen Familie" von der als erste "heute"-Nachrichtensprecherin bekannt gewordenen Journalistin Wibke Bruhns veröffentlicht. Anhand von privaten Tagebüchern und Briefen beschreibt sie dort die Geschichte ihrer eigenen Familie und setzt den Schwerpunkt dabei auf die Darstellung des Lebens ihres Vaters Hans Georg Klamroth, der als Verräter des 20. Juli am 26. August 1944 hingerichtet wurde. Um ihren Vater, seine Begeisterung für das Militär und seine erst sehr spät erfolgte Entwicklung einer wirklich kritischen Einstellung zum NS-Regime nachvollziehen zu können, setzt sie mit ihren Beschreibungen schon im Kaiserreich an. Die biographische Erzählung bietet interessante Einblicke in das Leben und die Haltungen einer großbürgerlichen Familie zu Zeiten von Kaiserreich und Erstem Weltkrieg. Alle Darstellungen werden dabei auf Zitate aus Briefen und Tagebüchern gestützt, so dass eine eigene nicht zu subjektive Betrachtung der geschilderten Umstände möglich wird.
Es ist zwar problematisch, eine Arbeit in erster Linie auf ein populärwissenschaftliches Buch zu stützen, besonders weil in diesem Fall eine eigene Einsicht der Quellen nicht möglich ist, weswegen ich hier auf streng wissenschaftliche Quellenangaben verzichten muss.
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