Nietzsches Sprachphilosophie, Hermeneutik und Dekonstruktion
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
98 (Printausgabe)
Dateigröße
306 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638023337
Es geht nicht um Hermeneutik, Dekonstruktion und Sprachphilosophie im Allgemeinen, sondern um die ausgewählten Texte. Hier besteht auch schon ein in der Arbeit behandeltes Problem. Es geht um die abstrakten Begriffe, die am Individuellen entstanden sind, es durch ihre Verallgemeinerung aber wieder ausklammern. Dennoch sind Verallgemeinerungen notwendige Arbeitshypothesen, ohne die keine Kommunikation möglich wäre. Durch solch eine begriffene Begrifflichkeit entsteht so manches Paradox der Selbstrelativierung.
Im ersten Kapitel stelle ich Nietzsches Gedanken über Funktion und Wahrheit von Sprache und Erkenntnis dar. Am Schluss des behandelten Textes wird ein Gegensatz von Wissenschaft und Literatur aufgestellt. So werde ich am Schluss des Kapitels eine mögliche Literaturwissenschaft im Sinne Nietzsches aufstellen, die die folgenden zwei Kapitel konstruktiv vorbereiten soll.
Gadamers Hermeneutik ist das Thema des zweiten Kapitels. Obwohl es sich bei seiner Hermeneutik um Verstehen im Allgemeinen handelt, nimmt nun das Verstehen "seine eigentliche Wendung ins Hermeneutische, wo es sich um das Verstehen von Texten handelt." Das resultierende (hermeneutische) Problem lässt sich dann mit Nietzsches angleichenden Begriffen erklären, die im hermeneutischen Dialog wieder zu (gemeinsamen) Sinn erweckt werden müssen. Besondere Aufmerksamkeit gilt schließlich der Auslegung von literarischen Texten. Dort wird der Gebrauch des hermeneutischen Zirkels und der wirkungsgeschichtlichen Horizontverschmelzung noch einmal explizit auf Literatur bezogen.
Die Dekonstruktion von de Man ist das Thema des dritten Kapitels. Die Bezüge zur Hermeneutik stellt er selbst immer wieder her. Auch zu Nietzsche gibt es Kapitel in dem Buch, die ich jedoch nicht behandeln werde, ,denn wir können nicht a priori sicher sein, zu dem, was auch immer [de Man] über [Nietzsche] zu sagen hat, ausgerechnet dadurch Zugang zu erhalten, dass wir eine Szene, die von [Nietzsche] handelt, lesen.' Diese Bezüge erscheinen in der (unbewussten) ,Praxis' der "Allegorien des Lesens" viel deutlicher.
Im schließenden Kapitel widme ich mich besonders dem Paradox und der Tautologie. Beide tauchen in allen behandelten Texten auf, und können als zentral für deren Argumentation angesehen werden.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice