Die Gruppe der G7: Klassischer Hegemon oder neuartige Institution? Zum Aufsatz "From Traditional to Institutionalized Hegemony" von Alison Bailin
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.09.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
133 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638418478
In einer von Globalisierung gekennzeichneten Welt stellt die Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7), mit den jährlichen Weltwirtschaftsgipfeln, eine Besonderheit dar. Die Besonderheit liegt zum einen in dem selbstgewählten Anspruch die globalisierte Weltwirtschaft zu steuern und auftretende Krisen zum eigenen Nutzen zu bewältigen. Zum anderen liegt sie in dem betont informellen Gefüge der Gruppe der G7.
Die Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan bilden heute die G7. Weiterhin gehört Russland zur Gruppe der G8, es besitzt jedoch kein Stimmrecht. Auf den Weltwirtschaftsgipfeln werden unterschiedliche Themen behandelt wie z.B. gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Währungspolitik, Welthandel, Energiepolitik, Nord-Süd-Probleme u.a.
Bei der Betrachtung dieser Tatsachen stellen sich viele Fragen. Wieso bilden gerade diese Staaten heutzutage die G7? Worauf gründet sich die Macht einer Gruppe von Staaten die sich absichtlich kein umfassendes formelles Gefüge geben will? Besonders interessant ist in Anbetracht dieser speziellen Voraussetzungen die Frage was die G7 eigentlich darstellt und wie es funktioniert.
Alison Bailin versucht in dem vorliegenden Beitrag eine Antwort auf diese letzte Frage zu geben. Dabei nutzt die Autorin die traditionelle intergouvernementale Hegemonietheorie und die Institutionalismustheorie als Ausgangspunkt für ihre Argumentation.
Dieser Literaturbericht versucht nun die Argumentation der Autorin kritisch nachzuvollziehen. Besonders interessant ist hier die methodische Herangehensweise an das Problem, sowie die Plausibilität der These. Die Gliederung orientiert sich daher am Aufbau des Beitrags.
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