Normales Altern unnormal? Menschen mit geistiger Behinderung im Ruhestand - Eine Herausforderung für die stationäre Behindertenhilfe in Berlin Eine Herausforderung für die stationäre Behindertenhilfe in Berlin
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.03.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
115 (Printausgabe)
Dateigröße
2529 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638357692
Die stationäre Behindertenhilfe in Berlin zeigt, dass das Älterwerden und die damit einhergehenden Effekte nicht nur auf den Teil der Bundesbürger zutrifft, der in den Medien regelmäßig präsent ist.
Menschen ohne Behinderung scheiden aus dem Arbeitsleben aus und genießen in freier Selbstbestimmung ihren Ruhestand. Bewohner institutioneller Wohnformen haben feste Tagesstrukturen und sind durch diese fremdbestimmt. Ist daher überhaupt ein Ruhestand in einer stationären Wohnform mit den derzeitigen Strukturen der Behindertenhilfe möglich, und wie kann dieser ausgestaltet sein?
Die Darstellung des Altersquerschnitts in der stationären Behindertenhilfe in Berlin ist aus heutiger Sicht bisher nicht repräsentativ und aktuell dargestellt. Daher wurden 9 Wohneinrichtungen Berlins für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Bewohner befragt. Dem Vergleich der Angebotsinhalte mit den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner ist dabei eine gewichtige Rolle zugekommen.
Die Ergebnisse finden nachfolgend ihren Niederschlag. Einerseits wird dargestellt, welche heilpädagogischen Grundlagen ein Ruhestand in einer stationären Wohnform hat und wie andererseits die rechtlichen Voraussetzungen gelagert sind.
Daraus ergeben sich Anforderungen an die stationäre Behindertenhilfe in Berlin. Dabei geht es sowohl um Voraussetzungen, die die Einrichtungsträger schaffen müssen, um fachliche Anforderungen an die Mitarbeiter im Betreuungsdienst als auch um inhaltliche Ausgestaltungsmöglichkeiten der Betreuung und Assistenz von alten Menschen mit geistiger Behinderung im Ruhestand. Welche Rolle die politischen Entscheidungsträger dabei spielen können ist ebenfalls angeführt.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit ist die maskuline Personalform gewählt. Dies schließt ausdrücklich die weibliche Form mit ein und hat keinerlei diskriminierende Bedeutung.
Unter Berücksichtigung des Datenschutzes sind die Fragebögen der einzelnen Einrichtungs- und Bewohnerbefragungen nicht enthalten.
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