Kaliningrad - Betrachtungen zur Zukunft der russischen Exklave
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.05.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
282 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638496704
Das Gebiet des Baltikums ist für viele Europäer eine Region, die ihnen bis heute überwiegend unerschlossen geblieben ist. Bis zu Beginn der 1990er Jahre von der Sowjetunion annektiert, begannen nun die mit der Perestroika wieder aufkommenden Unabhängigkeitsbestrebungen dieser Länder neu zu entfachen. Wie in fast keinem anderen Gebiet sind die Abspaltungen dieser Länder von der UdSSR beinahe unblutig verlaufen. Heute sind Estland, Lettland und Litauen Mitglieder der Europäischen Union. Nur über einen Landstrich gab es niemals Unklarheiten bezüglich dessen Zugehörigkeit: Das Kaliningrader Gebiet (russ.: Kaliningradskaja Oblast). Ein Terrain dessen Erwähnung in vielen, schon lange Jahre schlagenden, Herzen ein Gefühl von Wehmut aufkommen lässt, ist das ehemals ostpreußische und somit zum ehemaligen Deutschen Reich gehörige Gebiet um Königsberg, das seit 1946 Kaliningrad heißt.
Nach schweren Zerstörungen durch englische Bombenangriffe, bei denen das Königsberger Schloss und mit ihm das sagenumwobene Bernsteinzimmer zerstört wurden, und der nachfolgenden durch die später aus dem Osten vorrückenden Roten Armee, entschied sich der Königsberger Stadtkommandant General Otto Lasch zur Kapitulation. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet in die Sowjetunion eingegliedert. Im Anschluss musste die lange Zeit prosperierende Handelsmetropole, die Kornkammer des Deutschen Reiches, von allen Deutschen und deutschstämmigen Bewohnern verlassen werden.
Die langen Jahre als Militärgarnison und die Zeit der sowjetischen Führung, stellten im Kaliningrader Gebiet keine stabile Grundlage für eine selbstständige wirtschaftliche Entwicklung im neuen Russland dar. Denn im eigentlichen Sinne war nur ein strategischer Zweck vorgesehen. Erst nach der Unabhängigkeit der, vormals sowjetischen, Nachbarstaaten wurde die Bedeutung für Russland, mit Kaliningrad einen Zugang zur Ostsee zu haben, erneut forciert. [...]
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice