Erläuterungen zu Baudelaires 'La Fausse Monnaie' aus den 'Petits Poèms en Prose'
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.12.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
674 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638449106
In dieser Arbeit wird das Prosagedicht No. XXVIII "La Fausse Monnaie" behandelt. Es erschien erstmals am 1. November 1864 in "L¿Artiste" .
"La Fausse Monnaie" stellt zusammen mit "Une mort heroique", "Le Jouer généreux", "La Corde" und "Les Vocations" (XXVII-XXXI) etwa die Mitte der "Petits Poèmes en Prose" dar, deren Gedichte von Ungerechtigkeit und Schicksal geprägt sind. Die fünf Gedichte stellen eine Absurdität dar, die niederschmetternder und verheerender ist, als willkürliche Ungerechtigkeit.
Nach der Juli-Monarchie und der Unterdrückung von 1848 war die Suche nach (religiösem und politischem) Vertrauen noch nicht veraltet, aber Baudelaires Zeitgenossen bemerkten dessen Sinnlosigkeit. Die fünf Prosagedichte stellen schließlich die Skepsis des Erzählers dar. Obwohl Ironie seine Position tarnt, stellt er unbeirrbar das Leben ohne rationale Begründung dar, auch wenn er eine gerechte Ordnung aufrecht erhalten will. Der Leser soll zwischen Wohlwollen und dem Teuflischen unterscheiden können und vielleicht auch andere aus ihrer Bedrängnis retten. Der Erzähler hinterfragt schließlich Bedeutungslosigkeit und antizipiert das Wiederfinden von Bedeutung. Das Dilemma wird umso deutlicher, als es in geballter Form, also in fünf aufeinander folgenden Prosagedichten auftritt. Bei "Le Mauvais Vitrier" (IX), "La Fausse Monnaie", "La Corde" (XXX) und "Assommons les Pauvres" (XLIX) wird die Hartnäckigkeit des unbewussten Teufels im Menschen aufgezeigt .
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