Die Fusion von SPD (Ost) und KPD (Ost) zur SED
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.04.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
683 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638185929
Die Sowjets hatten eine andere Zielsetzung. Noch bevor die SMAD (Sowjetische Militäradministration) gegründet wurde, gaben Soldaten Nachrichtenblätter an die Bevölkerung heraus. Dabei handelte es sich mehr um Flugblätter, auf denen Nachrichten in deutscher Sprache standen und durch die die Gründung einer Zeitung vorbereitet werden sollte.
Es entstanden im Westen einige neue Zeitungen, von denen viele nach kurzer Zeit wieder eingestellt wurden. Geblieben sind bis heute z.B. die "Neue Presse" und "Frankfurter Rundschau". Alle Zeitungen wurden jedoch von den Alliierten lizensiert - z.B. der französisch lizensierte "Kurier", der britisch lizensierte "Telegraf" und die mit US-amerikanischer Lizenz gedruckte "Neue Zeitung" - aus der in dieser Arbeit ein Artikel analysiert wird.
Ein Wille der Allliierten, die Zeitungen zu Propagandazwecken zu nutzen, war seitens der westlichen Alliierten weniger stark erkennbar als auf Seiten der Sowjetischen Besatzer welche die Berichterstattung ausschließlich zur Agitation nutzten. Hier wurde die Zeitung "Neues Deutschland" zum Sprachrohr der SED, der sie unterstand. Auch die Lizenzvergabe erfolgte auf unterschiedliche Weise. Die drei westlichen Alliierten vergaben Lizenzen fast nur an Einzelpersonen, die Sowjets dagegen hauptsächlich an Interessensorganisationen wie Parteien, Gewerkschaften und andere Massenorganisationen.
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