Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.04.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
620 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638271882
"Die Entstehungsgeschichte des ,Deutschen Requiems' ist noch nicht in allen Einzelheiten geklärt," 1 bemerkte Franz Grasberger noch 1966 und 1968. Brahms hat einige Teile des Requiems schon sehr früh konzipiert, sie wieder verworfen und später wieder aufgegriffen.
Am 27. Februar 1854 stürzt sich Robert Schumann von einer Düsseldorfer Brücke in den Rhein, wird aber gerettet. Kurze Zeit nach dieser Schumann-Tragödie entsteht in Düsseldorf vor dem 9. März eine "Sonate für 2 Klaviere". Ein Satz dieser Sonate steht in der Form eines langsamen Scherzos (im Sarabandentempo), dessen Trio-Thema auf Schumanns Musik weist. Noch im selben Jahr werden diese Sätze instrumentiert. Bereits 1857 wurde die Sarabande aus der Sonate herausgelöst und ist durch eine andere Komposition ersetzt worden. Die Annahme, dass Schumann das Sarabandenthema in den II. Satz gleich nach Schumanns Tod umschreibt, wird durch eine von Brahms typische Arbeitsweise gestützt: Er reagiert spontan auf Einflüsse in seiner Umwelt beim Komponieren und der Ausführung. Beispiele hierfür sind: Schumann-Katastrophe = Sonate für 2 Klaviere; der Tod der Mutter = Horntrio und der IV. Satz des Requiems; Reichsgründung = Triumphlied; Lieder für Agathe von Siebold. Daher kann man die Termine der Requiemkompositionen durchaus an bestimmten Ereignissen festhalten. Bei der Analyse des Requiems fällt auf, dass alle Sätze ähnliche Themen und Motive des II. Satzes verwenden, was auch dafür spricht, dass der II. Satz als erster angelegt wurde.
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