Das tetrarchische System unter Diocletian - ein Kurzvortrag
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Sprache:Deutsch
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.09.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
515 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638415385
Das Modell der Mehrkaiserherrschaft gab es demnach schon - Diocletian entwickelte mit seiner Tetrarchie also ein bestehendes Modell weiter zu einem bis dahin in dieser Form nicht bekannten Herrschaftssystem. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass dieses System, wie es in der Literatur beschrieben wird, erst rückblickend in seiner Gesamtheit erfasst werden kann, d.h. dass Diocletian wohl nicht von Anfang an ein Gesamtkonzept geplant hatte, sondern lediglich auf die Erfordernisse seiner Zeit und besondere Umstände reagierte. Diese Reaktionen waren allerdings genau durchdacht und keine willkürlichen Entscheidungen und formierten sich im Laufe der Jahre zu einem festen System. Als Beispiel sei hierfür die Erhebung des Maximian zum Caesar genannt. Diese erfolgte im Zusammenhang mit der Reichskrise im 3. Jahrhundert: am 13. Dezember 285 wurde Maximian zum Caesar, kurze Zeit später nach einem erfolgreichen Feldzug gegen die gallischen Bagauden 4/5 sogar zum Augustus befördert. Was jedoch bewog Diocletian dazu, einen nicht mit ihm v erwandten Offizier zum Mitregenten zu machen, wo doch die familiäre Mitherrschaft zu dieser Zeit üblich war? [...]
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