Die Theodizee: einige Lösungen des Problems
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.03.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
506 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638356435
Seitdem das Böse in das Herz des Menschen gekommen ist, besitzt es nicht nur ein Teil des Herzens, sondern auch der Erkenntnis. Es wurde immer wieder nach dem Bösen gefragt. Das Thema bleibt aktuell auch in unserer Zeit.
Wenn irgendwo die Frage nach dem Bösen auftaucht, werden die Überlegungen auch zu Gott führen. In jeder Religion gibt es die Vertreter der Mächte der Finsternis. Das können Götter, oder metaphysische Kräfte, oder abgefallene Geschöpfe sein. Genauso wie Yin und Yang immer zusammen betrachtet werden, ist es auch relevant das Böse im Zusammenhang mit Gott auszulegen. Wenn man das Problem des Bösen zu lösen versucht, stoßt man an Fragen um Gott an. Wie die Menschheit nie alle Fragen über Gott beantworten kann, so wird auch das Problem des Bösen nie gelöst werden. Trotzdem beschäftigten sich damit die größten Denker der Menschheit zu jeder Zeit. Auch heute wollen die Menschen diesen Versuch, die Lösung zu finden, nicht aufgeben.
Im Christentum nahm der Konflikt zwischen der Existenz des Bösen und dem Verständnis über Gott eine Form an, die David Hume in kurzen Worte folgend ausdrückt: "Will er Übel verhüten und kann nicht? Dann ist er unmächtig. Kann er und will nicht? Dann ist er übelwollend. Will er und kann er? Woher dann das Übel."1
1 D. Hume, Dialoge über die natürliche Religion, Digitale Bibliothek Band 2: Philosophie, 15575. Vgl. M. ¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿, 344f.
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