Die Selbstreflexion des Journalismus in Krisenzeiten am Beispiel des Spiegels
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.09.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
479 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638544566
Zensur ist sicher mit dafür verantwortlich, ob Krisen zu Nachrichten werden. Auf der anderen Seite dient sie auch oft als Entschuldungsargument für verfehlten Journalismus. Doch Journalismus muss sich nicht immer der Zensur unterwerfen, sondern kann sie selbst zum Thema machen und kritisch reflektieren. Der Journalismus befindet sich jedoch auch aus Selbsterhaltungstrieb in dem Zwang aus Informationen und Bildern aktuelle Nachrichten zu produzieren. Auf der anderen Seite sind auch die Militärs auf das System Journalismus angewiesen, um ihre Auffassungen in der Öffentlichkeit kund zu tun, um Public Relation zu betreiben. Sie bieten den Medien Wirklichkeitsmodelle als Erklärungsmuster. Zensur verknappt dabei Informationen und erhöht damit journalistische Aufmerksamkeit.
Das System Journalismus verändert sich ständig dadurch das es sich auch selbst thematisiert. Dies geschieht in Krisen besonders stark. Journalismus passt sich aber nicht nur an veränderte Bedingungen an, sondern thematisiert sich auch aus kommerziellen Gründen. Schnell werden aus Reportern Kriegshelden und der eigentliche Krieg rückt in den Hintergrund.
Diese Phänomene werde ich am Beispiel des Spiegels näher untersuchen.
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