Modernisierung des Fürsorgewesens in der Weimarer Republik
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.12.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
435 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638582476
Aus persönlichem Interesse an diesem Teil der deutschen Geschichte heraus, möchte ich aufzeigen, welche konkreten Gesetze und Verordnungen dazu beitrugen, das deutsche Fürsorgesystem zu modernisieren. Zu Beginn habe ich einen Teil vorangestellt, der die parallel ablaufenden politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse kurz darlegt. Da Sozialpolitik oft nur eine Reaktion auf die allgemeine Situation des Staates darstellt, ist es meiner Meinung nach unumgänglich, die Geschehnisse der Weimarer Zeit auch außerhalb der Fürsorge zu betrachten. Die bekannte 3-Teilung der Zeit von 1918-33, d. h. Krisenjahre, Goldenen Zwanziger und Niedergang, lässt sich auch in der Wohlfahrtspflege wiederfinden. Darum werde ich zunächst einige Gesetze heranführen, die aus der Not der Nachkriegszeit entstanden. Deren bedeutendste sind neben der ganzen Weimarer Verfassung sicherlich das Reichsjugendwohlfahrtsgesetz und das Reichsjugendgerichtsgesetz, die in ihren Grundzügen bis heute gültig sind. Der zweite Abschnitt verläuft von ca. 1924-28 und ist weniger durch neue Gesetze gekennzeichnet, als viel mehr durch die organisatorische Umsetzung und Konkretisierung der bisher erlassenen Verfügungen. Die Reichsfürsorgeverordnung überwindet endgültig das System der Armenfürsorge. Herauszustellen ist sicherlich die Entstehung der Familienfürsorge in dieser Zeit, welche einen weiteren Schwerpunkt meiner Arbeit ausmacht.
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