Grenztöne im Deutschen - eine empirische Studie spontansprachlicher Texte
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.02.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
119 (Printausgabe)
Dateigröße
6363 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638600590
Eines der Grenzsignale, oder auch Segmentierungskriterien, ist die Veränderung der Tonhöhe auf einer unbetonten Silbe. Eine Tonhöhenbewegung auf einer unbetonten Silbe hat häufig zur Folge, dass man an dieser Stelle das Ende einer Äußerungseinheit empfindet. Eine daran angeschlossene Äußerung wird nicht mehr als zu dieser Einheit gehörig sondern als neuer, eigener Äußerungsabschnitt wahrgenommen. Der Tonhöhenanstieg auf einer solchen unbetonten Silbe kann als Grenzton - genauer, intonationsphrasenfinaler Grenzton - bezeichnet werden. Man nimmt dort die Grenze einer Intonationsphrase an. Intonationsphrasen können mit steigenden und absinkenden Grenztönen enden.
Die vorliegende Arbeit differenziert zwischen Intonationsphrasengrenzen mit jeweils unterschiedlichem finalen Tonhöhenverlauf und zeigt die Verteilung dieser Grenzen in einem spontansprachlichen Korpus narrativer Monologe des Deutschen. Es wird gezeigt, dass diese finalen Tonhöhenverläufe unterschiedlich erklärt werden können, wobei jedoch nur wenige dieser Erklärungsmodelle als endgültig empirisch nachgewiesen zu betrachten sind. Für einige tonale Konstellationen werden eigene Lösungsvorschläge gegeben, die auf den gängigen Modellen zur Beschreibung der Intonation im Deutschen - insbesondere das German ToBI - aufbauen.
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