Sich eine Identität erschreiben - Zum Werk von Barbara Honigmann und Esther Dischereit
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.05.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
61 (Printausgabe)
Dateigröße
265 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638504614
Der Hauptteil dieser Arbeit beschäftigt sich mit einer vergleichenden Analyse der wichtigsten Motive der Schriftstellerinnen. Kapitel 3 ist unterteilt in die Abschnitte Geschichte und eigene Erfahrungen, Judentum und Religion,Jüdischsein und Erfahrung der Fremdheit sowie Leben in Deutschland oder Emigration. Der Schwerpunkt der Analyse wird dabei auf Esther Dischereits Geschichte "Joëmis Tisch" und den Erzählungen von Barbara Honigmann, die in den Bänden "Roman von einem Kinde" und "Damals, dann und danach" erschienen sind, liegen. "Roman von einem Kinde" und "Joëmis Tisch" sind die ersten literarische Werke der Autorinnen, zudem sind sie nahezu zur gleichen Zeit entstanden. Wie es bei ersten Texten häufig der Fall ist, sind diese Werke sehr von der Autobiographie der Autorinnen geprägt. Wo es für die Analyse hilfreich ist, werden auch Einzelaspekte aus weiteren Werken der Autorinnen betrachtet. In Einzelnen sind dies Honigmannns "Soharas Reise" und "Eine Liebe aus Nichts" und Dischereits Essaysammlungen "Übungen, jüdisch zu sein" sowie "Mit Eichmann an die Börse".
Die Texte werden hier ,an sich' betrachtet, d. h. ohne eine tiefgehende Interpretation in Hinblick auf die Biographie der Autorinnen und ohne, dass aus den festgestellten, die Identität der Protagonistinnen prägenden, Einzelelementen bereits ein Gesamtbild der jeweiligen Identität erzeugt wird. Zunächst werden die Vorgehensweisen und die Sprache der Schriftstellerinnen analysiert und einander gegenübergestellt.
In Kapitel 4 werden dann diese einzelnen Identitätsbausteine in ihrer Gesamtheit betrachtet und es wird der Prozess der Identitätsfindung der Hauptfiguren beider Autorinnen nachvollzogen und analysiert, ob diese Identitätsfindung gelungen ist. Als Basis dient hierbei das theoretische Modell der Identität von Jürgen Habermas, das von einer Konstruktion der Identität als einem aktiven, kontinuierlich stattfindenden Prozess ausgeht.
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