Erziehung im Nationalsozialismus
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
169 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638621991
Bereits während seiner neunmonatigen Festungshaft im Jahr 1924 nach dem misslungenen Putschversuch in Bayern, hatte sich Adolf Hitler beim Verfassen seines politischen Programmbuches "Mein Kampf" ausgiebig mit dem Thema (Schul)Erziehung auseinandergesetzt2. Bei der Lektüre seiner Veröffentlichung wird - wie an dem eingangs dargelegten Zitat Hitlers - schnell deutlich, dass sich die Bildungsideale im Nationalsozialismus diametral von den bislang praktizierten Grundsätzen zur Zeit der Weimarer Republik unterscheiden sollten. Ebenso wenig wie irgendein anderer noch so persönlicher Lebensbereich konnte die schulische Bildung von Hitlers Programm einer totalen Erziehungsarbeit des völkischen Staates ausgenommen bleiben3.
Gegenstand der vorliegenden Ausarbeitung ist eine Analyse der im Reader zum Hauptseminar "Der Deutschunterricht zwischen 1901 und 1933" zum Oberthema "Die nationalsozialistische Politisierung des Deutschunterricht" vorliegenden Textauszüge von Adolf Hitlers "Mein Kampf" sowie dem themenverwandten Aufsatz von Ulrich Peters ("Deutsche Bildung gestern und heute") aus der 1933 erschienen "Zeitschrift für deutsche Bildung"4. Im Rahmen der Untersuchung soll anhand von ausgewählten Zitaten der beiden Niederschriften gezeigt werden, wie die Erziehungsideale an die Bedürfnisse des Nationalsozialismus angepasst werden sollten und welche theoretische Zielsetzung der völkische Staat damit verfolgte. Zum Abschluss werden die Ergebnisse der Analyse noch einmal in einem kurzen Fazit zusammengefasst.
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