Gelenkte Emanzipation oder wirtschaftliche Unentbehrlichkeit Ostdeutschlands Frauenerwerbsarbeit im Wandel
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.10.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
154 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640195725
Erwerbsarbeit von Frauen in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR)
und ist ein Versuch, durch die Analyse sozialpolitischer Massnahmen und
Bemühungen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) sowie
wissenschaftlicher Literatur ein Bild darüber entstehen zu lassen, wie sich die
Erwerbsarbeitstätigkeit ostdeutscher Frauen neben anderen Lebensbereichen
gestaltete. Brisant ist diese Thematik besonders, da von Seiten der SED wiederholt
betont wurde, "die besondere Sorge des Staates [gelte] der Frau und Mutter und
dem Schutz der Familie" (Pfau et al. 2004:52). Sozialpolitische Bemühungen sollten
nach sozialistischer Auffassung in die Richtung der Emanzipation von Frauen aus
ihren bürgerlichen Zwängen weisen. Doch besonders nach der Systemtransformation
traten geschlechtsspezifische Ungleichheiten an den Tag, die sich in
verschiedensten Lebensbereichen widerspiegelten und dies auch heute noch tun.
Besonders tritt hervor, dass die Arbeitslosigkeit bei Frauen Anfang 1990 deutlich
höher ausfällt als bei ihren Arbeitskollegen (Haller 1992:21). Es stellt sich daher die
Frage, in welche Richtung die angestrebten sozialpolitischen Massnahmen der SED
zielten, welche Effekte sie haben sollten und welche tatsächlichen Konsequenzen
sich letztlich daraus ergeben haben.
[...]
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